Kritisch
In dieser Woche hat Olaf Scholz, seines Zeichens Bundesarbeitsminister, folgendes gesagt:
Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit.
Ein blöderes Geschwafel habe ich -und das will was heißen- auch noch nicht gehört.
Ich habe, glaube ich, noch nie jemanden getroffen, der von sich behauptet hätte, er sei mit seinem Lohn zufrieden. Wenn es jemand täte, würde ich ihm nicht glauben.
Also, was will Scholz uns damit denn sagen? Doch nicht etwa, dass er und seine Partei uns mit ihrer Politik (z.B. Mindestlohn) aus dieser Misere herausführen wird? Wir haben uns damit abzufinden, dass wir an der Situation nichts, rein gar nichts ändern können. Wir können schimpfen, lästern und protestieren. Ändern werden wir nichts. Und trotzdem werden wir weitermachen - weitermachen müssen. Wir brauchen nämlich das Geld, um uns und unsere Familien durchzubringen. Bestimmt kommen irgendwann auch mal wieder bessere Zeiten. Nur im Moment sehen wir wieder mal gemeinschaftlich schwarz. Darin sind wir richtig gut.
Meine Bitte an Politiker wie Olaf Scholz wäre: Einfach mal nicht schwafeln. Einfach mal versuchen, den Job zu machen und kein hohles Gewäsch abzusondern. Das wäre ein Wohltat - bestimmt nicht nur für mich.
please wait...
Artikelbewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)
Politik
Im Deutschlandfunk sagte Biermann, Schwan lasse sich von “diesem Dumpfbeutel Beck zu einem Suppenhuhn” machen. Er kritisierte, dass Schwan nur mit Stimmen der Linkspartei gewählt werden könnte. Der Vorgang sei “grauenhaft”.
Die beiden Vorschläge der Linkspartei, Christa Wolf und Daniela Dahn, scheinen sich erledigt zu haben. Jedenfalls hat Lafontaine nach einem SpOn-Bericht gesagt, dass ein Kandidat zwischen Lothar Bisky, Gregor Gysi und ihm erst noch ausdiskutiert werden müsse.
Quelle: DLF
please wait...
Artikelbewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)
Politik
Es kann doch nicht sein, dass eine Minderheit der Mehrheit Angst macht
Angela Merkel, CDU
Finde ich auch. Und warum tun sie es trotzdem, Frau Merkel?
please wait...
Artikelbewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)
Unsortiert
Endlich hab ich’s gefunden. Einer meiner Lieblingsfilme ist und bleibt “Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Die Fans des Films kennen die berührende Szene, in der der Lebensgefährte desjenigen, der die undankbare Rolle des “Todesfalles” übernommen hat, eine Grabrede hält. Ich hatte dieses Gedicht irgendwo schon einmal gehört aber immer wieder vergeblich versucht, den Text zu finden. Heute wurde ich fündig. In der Wikipedia habe ich einen Verweis auf den Text gefunden (wo auch sonst?). Dort heißt es: “Es wird oft im Internet wiedergegeben.” Auch damit ich es nicht wieder verliere, halte ich es an dieser Stelle nun fest: » mehr lesen
please wait...
Artikelbewertung: 3.0/5 (5 Stimmen)
Medien, Politik
In der WAZ schreibt Rolf Potthoff:
Wolfgang Thierse ist ein besonnener Mann. Er erwarb sich den Ruf, sich dem Sozialen, der Moral, verpflichtet zu fühlen.
Als “guter Mensch” gilt er allemal. Galt er allemal. Mit seinen ebenso primitiven wie verletzenden Äußerungen gab er eine glanzvolle Reputation auf.
Um eine “glanzvolle Reputation” aufzugeben genügt also ein Satz. Zumindest dann, wenn ihn die Medien festhalten bzw. in der Öffentlichkeit wiedergeben. » mehr lesen
please wait...
Artikelbewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)
Politik, Wirtschaft
Die INSM bezahlt mir keinen Pfennig für meine in diesem Blog-Format formulierten Ansichten. Ich bin so frei, mich so zu äußern, wie ich es für richtig halte - ob zum Streikrecht als hohem Gut oder zur Reform des Sozialstaats oder zur Borniertheit der politischen Elite.
Oswald Metzger in seinem Blog
Das musste aber jetzt mal gesagt werden.
please wait...
Artikelbewertung: 0.0/5 (0 Stimmen)