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_Sidestep

Yo, isch kann

16.11.2008 um 17:08 Uhr [0]

Logo und Plakat sind so gelungen, dass man es der SPD zur Verfügung stellen muss. Aber wenn sich dort jemand fände, der wirklich Humor hätte, was sich noch erweisen müsste, die/der Wähler/in hätte dafür kein Verständnis. So kenn’ ich uns. Oder?

Nach der Wahl ist vor der Wahl | Design Tagebuch

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Gesellschaft

Der Traum vom besseren Leben

05.11.2008 um 12:56 Uhr [0]

Vielen ist das zu wenig. Zu wenig handfest. Sie sehen, wie das uns Deutschen einfach zu eigen ist, sofort die großen Probleme, die der eben gewählte Präsident vor der Brust hat. Natürlich darf man diese nicht übersehen oder einfach ausblenden. Und — nein, man kann sie gar nicht übersehen.

Irgendein Moderator der ARD von heute früh erwähnte, in Harlem hätten fast 100% der Einwohner Obama gewählt. Mich haben die Fernsehbilder gerührt, die die Reaktionen der Schwarzen in Harlem zeigten, als sie das Wahlergebnis erfahren haben. Es war so, als könnten die Menschen nicht fassen, was ihnen da mitgeteilt wurde. Emotionen haben keine lange Halbwertszeits. Das ist schon klar. Es warten große und sehr schwierige Aufgaben auf den neuen Präsidenten. Und, was schlimmer ist, seine Spielräume sind sehr begrenzt. Dafür hat die Bush-Regierung gesorgt. Selbst die, die nicht viel von Obama halten, werden ihm diesen Umstand wohl zu Gute halten müssen.

Natürlich werden die Erwartungen, die viele haben, nicht erfüllt werden. Vielleicht ist sogar das Gegenteil viel wahrscheinlicher. Es wird eher so sein, dass diejenigen, die jetzt total euphorisch sind, bald schon wieder auf dem harten Boden der Realität aufschlagen werden. Aber - es gilt das “Prinzip Hoffnung”. Oder — “The dreams of a better life” ist wohl das, was uns Menschen überall auf der Welt verbindet. Ich finde es toll, dass ein solches Gefühl auch mal wieder von einem Politiker ausgelöst wird.

Und schon deshalb wünsche ich Barack Obama viel Gesundheit, Kraft, Glück und Erfolg!

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Politik

Obama zu McCain: Ich schmeiß dich zu mit meinem Geld

02.11.2008 um 12:13 Uhr [0]

Jörg Schönenborn zitiert gerade Mario Adorf als Generaldirektor Haffenloher in einer meiner Lieblingsfernsehserien “Kir Royal“. Aber falsch.  Meines Erachtens sagte dieser nicht, wie Schönenborn im Zusammenhang mit Obamas mit irre viel Geld finanziertem Wahlkampf meinte: “Ich schmeiß dich zu mit meinem Geld”. Er sagte, wenn ich das richtig im Kopf habe: “Ich scheiß dich zu mit meinem Geld”. Kommt aber wohl aufs Gleiche raus.

Update: Es gibt einen Live-Stream der ARD

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Fernsehen

US-Wahlkampf

02.11.2008 um 12:06 Uhr [2]

Der Presseclub findet zur Zeit (seit 12.oo Uhr) in der ARD statt. Ich gucke live am PC (via Zattoo, das ich übrigens nicht mehr missen möchte). Die Sendung wird aus live aus Washington übertragen. Wer also noch ein paar Infos vor dem Showdown kriegen will, der schalte das TV an.

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Politik

Obama for President

18.10.2008 um 17:06 Uhr [0]

Wahrscheinlich wird Obama nicht mehr zu stoppen sein und die Welt erlebt den ersten schwarzen Präsidenten der USA. Das halte ich für eine wirklich gute Nachricht!

Aber hier und da liest man schon noch gute Argumente gegen ihn:

In erster Linie, sagt sie, weil Obama “den Armen Geld geben will”, was ihrer Meinung nach “Sozialismus” sei. Sie verrät noch, dass sie im Jahr brutto zwischen 30.000 und 40.000 Dollar verdient - und fängt dann überraschenderweise ein Plädoyer für den gutverdienenden Anwalt an, der 250.000 per annum verdient und mehr Steuern zahlen soll, wenn es nach Obama ginge. “Das sind immerhin meine Kunden. Die haben auch hohe Kosten, zwei oder drei Kinder im College, große Häuser, zwei Autos. Für die ist es auch hart.” Quelle: Spon

Tja, das Leben ist wirklich hart.

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Politik

Hoffentlich wissen die Amis, was sie tun

12.09.2008 um 22:42 Uhr [3]

Frau Palin macht ja wirklich einen Top-Eindruck und steht unseren deutschen Politikern wirklich in nichts nach.  

Einen Tick patriotischer ist sie aber auf jeden Fall. Sie hat eben einen gewissen Weitblick (”Man kann von hier aus Russland sehen“) und sieht sich offenbar dem Erbe George W. Bushs  (Irak-Krieg als “Aufgabe Gottes”) sehr verpflichtet. Kenntnis der Bush-Doktrin sind da gar nicht mehr notwendig.  

Ich denke, mit meinem Vergleich ganz oben habe ich den deutschen Politikern wirklich schwer unrecht getan und stehe nicht zurück, mich dafür zu entschuldigen.

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Politik

Die denkwürdige Obama-Show - Kölner Stadt-Anzeiger

29.08.2008 um 17:42 Uhr [0]

Die denkwürdige Obama-Show - Kölner Stadt-Anzeiger

Ein riskantes Versprechen, das Obama da abgegeben hat.

“Wir müssen das amerikanische Versprechen mit neuem Leben erfüllen.”

Ja, das ist wohl notwendig. Das Ansehen der Amis reduziert sich allerdings nicht auf nicht eingelöste Versprechen.

“40 Millionen Amerikaner, glaubt man, haben live zugesehen. Mehr als eine Milliarde Menschen werden in den nächsten Tagen überall in der Welt Ausschnitte von Obamas Rede sehen.” schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger. Wie nennt man das doch gleich in der Werbung? Ach ja: Das ist doch mal eine Reichweite. Wer erreicht die schon sonst?

Weitere Info

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Politik

Ist das moralischer Mut, John McCain?

20.08.2008 um 23:17 Uhr [4]

Scheinbar ist es doch ziemlich egal, was McCain im Wahlkampf treibt und von wem er unterstützt wird. Obama soll verlieren und bei dieser Mission kommt McCain scheinbar gut voran.

Da mag Arianna Huffington sich noch so ins Zeug legen -was sicher auch noch einige andere Liberale tun-, die konservativen Kräfte in den Vereinigten Staaten werden sich nicht zuletzt mit freundlicher Unterstützung religiöser Fanatiker in diesem Land der unbegrenzten Möglichkeiten am Ende gegen den schwarzen Amerikaner durchsetzen.

Die Hoffnungen auf eine liberale Zukunft lösen sich in Rauch auf.

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Politik

Schamloser kann man sich nicht als Lobbyist outen

14.07.2008 um 20:39 Uhr [0]

www.youtube.com/watch?v=-BQWLVD2k-4

Strom zu bezahlbaren Preisen. Aber die Mineralölsteuern wollen sie (die Regierung von Union und SPD) nicht senken, weil sie Angst haben, dass die entstehende “Preis-Lücke”, die für den Augenblick zu Gunsten des Kunden entstünde, durch Aktivitäten von Spekulanten rasch wieder geschlossen würde. Frau Haderthauer aber argumentiert hier damit, dass diese günstige Energie (Atom ist sicher und sauber) uns den Segen (sprich niedrigere Energiekosten) bringen würde. Wer verspricht uns denn, dass die Abzocke auch mit der Nutzung von Atomstrom nicht genauso weitergeht? Keiner. Auch nicht die CSU und ihre komische Führung.

Deutlicher kann man gar nicht zeigen, was man von seinen Wählerinnen und Wählern hält. Haderthauer spricht den angeblichen Meinungswandel in der Bevölkerung an. Den haben die Bayern ausgemacht und zögern keine Sekunde, ihn für ihre miese Lobbypolitik zu nutzen. Hoffentlich erteilen die Bayern ihrer CSU mal eine richtige Watschen. Oder lassen die sich etwa flächendeckend für blöd verkaufen?

Was mich noch wütender macht, als die Dreistigkeit der bayerischen CSU-Politiker ist, dass verstärkt behauptet wird, die Position der Gegner sei ideologisch geprägt. Ich will diesen Atomdreck nicht haben. Ist das ideologisch geprägt? Und so viele Befürworter/innen wird diese Energie nicht haben. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Leute auch keinen Stromimport akzeptieren möchten, der, wie es immer so nett angedeutet wird, unkontrollierbaren Ursprungs ist (also u.U. auch aus Atomkraftwerken). Damit will man auch nur den Eindruck erwecken, dass wir ohnehin keine Chance haben, uns gegen Atomstrom-Nutzung zu wehren. Wenn das aber so ist - warum diskutieren wir dann überhaupt über diesen ganzen Scheißdreck? Die Atomindustrie kann ja Lizenzen an andere vergeben und dann “ihren” Strom für uns alle zu supergünstigen Preisen sozusagen reimportieren. Wäre doch auch ein “Geschäftsmodell” - oder?

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Politik

Triste Wahlkämpfe

17.02.2008 um 11:47 Uhr [0]

Bei Henning las ich den Artikel “Die CDU in Hamburg macht’s sich nicht leicht”. Angesichts des s/w Plakates, das dort zu sehen ist, kann man da nur zustimmen. Ich habe dann spaßeshalber mal die Website von Ole von Beust gesucht und wurde fündig. Alle Fotos der aktuellen Kampagne sind alle in “tristem” s/w gehalten. Es soll ja Leute geben, die halten diese Darstellung für authentisch.

Dass die Sieg-Chancen für die CDU inzwischen nicht mehr so gut sind, ist ja auch kein Geheimnis mehr.

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Politik

Koch: Nicht attackieren, unterstützen sollte ihn der gestrige Appell

31.01.2008 um 12:47 Uhr [5]

Koch sollte also gar nicht attackiert werden. Schade, er hätte es verdient gehabt, auch Kritik aus denen eigenen Reihen zu ernten. Das wäre ein gutes Zeichen für unsere Demokratie gewesen. Finde ich jedenfalls.

Stattdessen rudern die 17 Briefschreiber nun teilweise zurück. Wir haben den Inhalt des Briefes nur falsch verstanden. Er sollte nach dem Bekunden einige Unterzeichner eher wie ein Katalysator für Kochs Botschaften wirken. Wie schnell man doch missverstanden wird.

Aber immerhin. Die CDU hat erkannt, «dass Deutschland de facto ein Einwanderungsland ist». Die beste Prävention gegen Jugendgewalt sei «Bildung, individuelle Förderung und die Eingliederung der Eltern». Ist doch auch schon was, wo genau das ja bis vor Kurzem von einigen in der Union noch bestritten worden ist.

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Medien, Politik

Noch was für Unentschlossene

27.01.2008 um 02:15 Uhr [5]

Spätestens jetzt sollte aber alles klar sein.

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Politik, Wirtschaft

Energiepolitik

20.01.2008 um 13:44 Uhr [1]

Innerhalb der Sozialdemokraten ist Wolfgang Clement nach meinem Empfinden nie sonderlich populär gewesen. Zu sehr verbindet sich sein Name mit den von Gerhard Schröder im Rahmen seiner Agenda 2010 forcierten Reformen. Der so genannte Aufschwung der letzten Jahre, für den die SPD einen sehr hohen Preis gezahlt hat, wird dieser Politik zugeschrieben. Sei’s drum.

Jedenfalls steht Clement für seine Überzeugungen ein. Er ist (Achtung!) kein Populist. Eine seltene Spezies in der Politik. Vielleicht sollten wir etwas sorgsamer mit ihr umgehen. Wenn er sich nun in den hessischen Wahlkampf einschaltet, um für Koch und gegen seine Parteigenossin, Andrea Ypsilanti, Stimmung zu machen, ist das schon ein -sagen wir- seltener Vorgang. Dass er das tut, weil er Lobbyinteressen wahrnimmt, meinen wir 100% sicher zu wissen. Andererseits ist Ypsilantis Energiepolitik vielleicht wirklich nicht von hoher Überzeugungskraft. » mehr lesen

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Politik

Die industrielle Substanz oder “Wessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing!”

19.01.2008 um 20:00 Uhr [4]

Wolfgang Clement hat bekanntlich seit einiger Zeit einen neuen Job. Irgendwie kann man das an seinen jüngsten Einlassungen gut ablesen.

Wer es wie sie will, der muss sich klar sein: Das geht nur um den Preis der industriellen Substanz Hessens.

Weil Ypsilanti wohl darüber hinausdenke, gelte dies auch für ganz Deutschland, schreibt Clement. » mehr lesen

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Gesellschaft, Politik

Raus, und zwar schnell!

10.01.2008 um 11:59 Uhr [2]

„Beim organisierten Autodiebstahl sind Polen nun mal besonders aktiv, das Geschäft mit der Prostitution wird dominiert von der Russen-Mafia, Drogenkriminelle kommen besonders häufig aus Südosteuropa und Schwarzafrika. Man schützt die hier lebenden Ausländer nicht, indem man Ausländerkriminalität totschweigt. Wir dürfen nicht mehr so zaghaft sein bei ertappten ausländischen Straftätern. Wer unser Gastrecht missbraucht, für den gibt es nur eins: raus, und zwar schnell!“

Gerhard Schröder 1997 (damals noch Ministerpräsident in Niedersachsen)

Roland Koch zitierte diese Sätze genüsslich während einer Wahlkampfveranstaltung. Ich würde mal behaupten: Das saß!

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    Hier wird seit 2004 gebloggt bis die Heide wackelt. Unterbrochen wurde die Euphorie, die mich gepackt hat, durch zwei Abmahnungen + eine Einstweilige Verfügung wegen Urheberechtsverletzungen. Eine schmerzhafte und teure Erfahrung. Gekostet hat das meine Frau und mich ca. 3.500 Euro und eine echte Menge Nerven.



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