_Sidestep
Ist an dem, was Böss da an Bösem schreibt, wirklich etwas dran? Jedenfalls der Satz, den ich bei FDOG gelesen habe, ist echt witzig (und wohl wahr):
Über Bush wurde in den letzten Jahren viel geredet, aber ich kann mich an keinen einzigen positiven Satz über ihn erinnern. Womit er noch schlechter als Hitler abschneidet, der zumindest manchmal für seinen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit gelobt wird.
WELT DEBATTE - Weblogs - Böss in Berlin - Deutsche Universitäten - Oder: Mohammad Chatami ist willkommen, Josef Ackermann wäre es nicht
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Politik
Irgendwas stimmt nicht am Bild, das in der Öffentlichkeit von der Partei “Die LINKE” gezeichnet wird: Sahra Wagenknecht ist eine Kommunistin - eine ziemlich radikale möchte ich hinzufügen, und, sie ist im Vorstand der Partei. Trotzdem will Gysi sie nicht als Vorsitzende.
„Sahra Wagenknecht vertritt eine Sicht, die ich nicht in Form einer Stellvertreterin in der Partei haben will.“
Offenbar ist die schöne Sahra Gregor Gysi nicht geheuer. Bestimmt ist sie zu links? Das überrascht mich. Nee, ich finde das sogar witzig. Vor allem, weil es nicht ins Bild passt, das uns in der Öffentlichkeit von der ehemaligen PDS vermittelt wird.
Focus: Sahra Wagenknecht: Zu links für die Linke
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Allgemein
Wie sieht die Aufgabenverteilung im europäischen Himmel aus? Der Organisator ist ein Schweizer, der Arbeiter ein Deutscher, der Koch Franzose, der Liebhaber ein Italiener und der Polizist ein Engländer.
Und in der europäischen Hölle? Hier kümmert sich der Italiener um die Organisation, die Arbeit erledigt der Franzose, der Deutsche sorgt für Recht und Ordnung, der Engländer bereitet die Mahlzeiten zu und der Schweizer beglückt die Frauen.
via E-Mail MG
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Gesellschaft
Die Welt ändert sich. Eine besondere Rolle nimmt dabei die Arbeitswelt ein. Als positiv empfinde ich es, dass junge Leute deutlich selbstbewusster sind als früher. Dabei muss man natürlich auch beachten, dass 14jährige noch nicht soweit “gefestigt” sind, wie über 20jährige. Heute beginnen die Ausbildungen eben wesentlich später als vor einigen Jahrzehnten. Die meisten sind bereits gut über 20, wenn sie ihren beruflichen Lebensweg starten. Und zu diesem Zeitpunkt ist man normalerweise eben auch deutlich erwachsener und vielleicht auch selbstbewusster.
Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widerspricht den Eltern und tyrannisiert die Lehrer.
Von wem stammen diese Sätze? Eva Herman? Bischof Mixa? Falsch, ganz falsch. Das Gezeter gehts aufs Konto des griechischen Philosophen Sokrates.
Nasanin Kamani (18) im Kölner Stadt-Anzeiger vom 24./25.11.2007 “Maßgeschreinerte Schubladen” (leider kann ich keinen Link zur Online-Ausgabe anbieten).
Auch dann, wenn diese Worte nicht von Sokrates gesagt worden sind, fühlen wir uns ertappt — wir Älteren. Bestimmt steckt viel Wahres in ihnen. Nasanins Beitrag bringt es schön auf den Punkt und wir, die Älteren, dürfen zum Trost ziemlich sicher sein, dass es nicht allzu lange dauert, bis auch sie gewisse Vorbehalte gegen “die Jugend” formulieren wird.
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