QuerBlog

Gesellschaft

Was hat Paul Potts mit viralem Marketing zu tun?

28.08.2008 um 16:42 Uhr [0]

Paul Potts, der Opernsänger, mit den ehemals schiefen Zählen (die sind jetzt bereits top in Ordnung) hat doch mit “seinem” Werbespott eigentlich das, was man virales Marketing nennt, komplett umgedreht. Oder habe ich das jetzt wieder falsch verstanden?

Der Mann hat inzwischen schon gut verdient und es sei ihm von Herzen gegönnt. Ich finde es richtig witzig, wie sich die Sache entwickelt hat. Die Telekom hat mit dieser Werbung wohl doch, im Gegensatz zu dem, was Kritiker zuerst meinten, einen echten Coup gelandet.

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Wirtschaft

Telekom schließt 39 Callcenter

22.08.2008 um 12:22 Uhr [0]

Seit April bin ich wieder Kunde bei der Telekom. Alles bestens! Seit vorgestern gab es ein paar Aussetzer in meiner DSL-Verbindung. Gestern, um die Mittagszeit herum, wieder. Also rief ich mal eben unter einer 800er Nummer an, die ich mit dem seinerzeitigen Anschreiben von der Telekom eigentlich für Rückfragen zu meiner Vertragsumstellung erhalten hatte. Eine andere hatte ich nicht, und ich war zu faul, die Auskunft anzurufen. Internet gab’s ja gerade nicht.

Ich hatte sofort Anschluss. Eine freundliche Dame ließ sich das Problem schildern und prüfte sofort (und ohne mich weiter zu verbinden), ob es an der Leitung liegt. Sie kam bis zum DSL-Modem durch. Die Leitung war’s also nicht. Die Dame sagte mir, dass ich gleich zurückgerufen würde. Man würde in der Zwischenzeit weitere Messungen durchführen. Danach wollte sie mich an einen anderen Platz verbinden, um weitere Checks durchzuführen. Nach 5 Minuten kam der Rückruf. Die Leitung war definitiv störungsfrei. Ich wurde an einen Kollegen weiter verbunden. Mein Router hatte sich scheinbar "aufgehängt". Jedenfalls lief alles wieder, nachdem ich ihn (den Router) kurz vom Strom genommen hatte.

Abschließend wurde ich noch kurz an "die Kollegen von T-Online" durchgestellt. "Vielleicht haben die ja noch eine Idee." Auch dort wurde ich direkt (ohne jegliche Zeitverzögerung) "bedient". Die Mitarbeiterin empfahl mir, sollte es sich wiederholen, dass der Router verrückt spiele, mich einfach noch einmal zu melden. Man werde dann eine Lösung für das Problem suchen und ggf. ein Austauschgerät zur Verfügung stellen.

Das kann man wohl nur als absolut perfekten Service bezeichnen!

So sollte es doch sein - oder? Ich bin jedenfalls hoch zufrieden und sehe mich in meiner Entscheidung bestätigt, wieder zur Telekom zurückzugehen. Abgesehen davon war das nicht die erste positive Erfahrung, die ich mit dem Kundendienst der Telekom (zu deutsch "Hotline") gemacht habe. Das ist in meinen Augen schon deshalb erwähnenswert, weil diese kompetente und freundliche Art in anderen Firmen heute durchaus eher die Ausnahme als die Regel darstellt.

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Musik

Werbung im Schlepptau der Telekom

20.07.2008 um 18:09 Uhr [0]

Der in der Blogsphäre wurde gerade über den Telekom-Spot mit Paul Pott viel diskutiert. Der Spot kommt vermutlich sehr viel besser an, als das viele wahr haben möchten. Jedenfalls spricht die Werbung, die für "das Original" geschaltet wird, wohl dafür.

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Medien

Noch einmal erleben, was verbindet?

06.07.2008 um 00:29 Uhr [2]

Die Telekom machts möglich. Weiß der Himmel, wieso das so ist. Aber irgendwie rührt einen der Kerl doch wirklich zu Tränen. Insofern dürfte der Spot seine Wirkung vielleicht nicht verfehlen. Denn auch die Telekom kann einem manchmal die Tränen in die Augen treiben. Wie, das war anders gemeint?

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Fernsehen

Eine emotionale Pissrinne zuschütten?

10.06.2008 um 22:22 Uhr [1]

Allein schon der Titel: “Maybrit Illner und das ZDF – eine Schande für den Journalismus” ist für meine Begriffe eine Unverschämtheit sondergleichen. Mit kritischem Journalismus hat das vermutlich auch nicht viel zu tun, auch wenn der Autor das vielleicht gern so sehen würde.

Die im Artikel von Wolfgang Lieb verbal in arger Weise angegangenen Talkerinnen von ARD und ZDF müssen einem nicht gefallen, aber irgendwie sollte man auch wissen, wann es genug ist. Herr Thiel schreibt über Frau Illner:

Das ist aber alles nichts im Vergleich zu Maybrit Illner im ZDF. Maybrit Illner wurde vor ein paar Jahren als Sabine-Christiansen-Klon für den Donnerstagabend installiert, weil sie im ZDF ebenfalls eine wichtige und einflussreiche Polit-Plauderstunde haben wollten. Und Maybrit Illner, die Quasselstrippe vom trivialen ZDF-Morgenmagazin war sicher nicht die beste Wahl; politischen und journalistischen Sachverstand für eine solche Gesprächsrunde hätte es im ZDF bestimmt genug gegeben.

[...]

Spätestens, seit die Moderatorin mit dem Telekom-Vorstandsvorsitzenden zusammenlebt, ist sie für eine solche Gesprächsrunde nicht mehr geeignet. Wie soll Maybrit Illner eine faire, glaubwürdige und ausgeglichene Moderation zu Themen wie Arbeits- und Wirtschaftspolitik, Renteneintrittsalter 67 oder Mindestlohn leisten, wenn der Moderatorinnenflüsterer Regieassistent ist, wenn die erhebliche Gefahr der Medien- und Meinungsmanipulation besteht.

Überflüssiger Weise hat man diesen Artikel dann auch noch bei Readers Edition veröffentlicht.

Jeder weiß, dass es eine Verbindung zwischen Illner und Obermann gibt. Das wurde nicht verheimlicht? Aber von mir aus kann man diese “Verbindung” als konspirativ oder als unglücklich im Sinne dessen, dass Frau Illner eine Sendung zu diesem speziellen Thema moderiert hat, kritisieren. Das ist nicht der Punkt.

Aber Illner, natürlich ganz im Stile eines mittlerweile üblichen Verrisses derart übel herunter zu machen, halte ich für vollkommen überflüssig. Das aber mögen offensichtlich Teile unserer Öffentlichkeit. Je maßloser kritisiert und beleidigender kritisiert wird, desto höher scheint der “Unterhaltungswert”. Die Publikumswirkung hat man wohl vor allem durch das Affentheater des privaten Fernsehens in den letzten fast 30 Jahren verinnerlicht.

Man könnte auch die Kirche im Dorf lassen. Und … wenn Georg Schramm von “emotionaler Pissrinne” und von “medialen Klofrauen” redet, ist das vielleicht eine derbe Sprache. Nur — er ist als Kabarettist unterwegs, nicht als Journalist mit einer ganz anderen Verantwortung.

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Politik

Abhöraffäre Telekom: Schäuble trifft Telekomanbieter

30.05.2008 um 18:00 Uhr [0]

telephone

Heute morgen lese ich, dass Schäuble sich mit Vertretern deutscher Telekomanbieter treffen will. Und zwar im Zusammenhang mit dem Abhörskandal bei der Telekom. Er will bestimmt die Grenzen ausloten. Da kann er bestimmt noch was lernen - unser Bundesinnenminister.

Scheinbar hat die Telekom ja über Jahre auch modernste Technologie eingesetzt, um beispielsweise Bewegungsprofile der überwachten Personen zu erstellen. Das ist natürlich für Herrn Schäuble auch sehr interessant.

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Gesellschaft

Telekom - Abhöraffäre

24.05.2008 um 21:59 Uhr [0]

Jetzt tun manche doch wieder so, als sei das Verhalten, das auch diesem Skandal zugrunde liegt, auf ein paar Mitarbeiter oder Manager innerhalb dieses Unternehmens zu begrenzen. Ich glaube, wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass sich unsere Gesellschaft insgesamt zum Negativen hin entwickelt hat. Egoismus, Neid und Misstrauen prägen die Handlungsweisen vieler Menschen. Leider auch der Personen, die eigentlich eine Vorbildfunktion haben oder haben sollten. Und diese sind, wie wir doch alle wissen, nicht auf die Telekom und ein paar andere Unternehmen zu beschränken.

Abgesehen davon: Was technisch möglich ist wird auch gemacht. Für diesen Weg haben sich die meisten Gesellschaften längst entschieden - allen Ethikdiskussionen zum Trotze.

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Wordpress

Ein Lebensabschnitt ohne DSL

31.03.2008 um 12:55 Uhr [2]

Offenbar hat die Telekom, die mir schrieb, ich solle mich zurücklehnen und den Rest ihr überlassen, ein wenig übertrieben. Jedenfalls bin ich nun schon länger (als von ihr und mir geplant) ohne DSL - Anschluss. Wenigstens kann ich telefonieren. Und da ich im Moment ohnehin keine Zeit zum Bloggen habe…

Nun ja, das konnte sie ja nicht wissen. Hoffentlich halten sie den nächsten Termin ein. Wenigstens das Wordpress - Update sollte ich ja wohl mal langsam machen dürfen :-)

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Kritisch

Von “1und1″ zur Telekom - Alles wird gut

23.03.2008 um 22:32 Uhr [2]

Meine Erfahrungen mit 1und1 hatte ich ja ausführlich beschrieben. Der 24.03., also morgen, ist der Kündigungstermin. Ob die (1und1) mir am Ostermontag die Leitung wirklich abschalten? Den Service erreicht man nicht aber sowas kann man natürlich automatisieren (oder?).

Jedenfalls habe ich gedacht, dass die Telekom das wahr macht, was sie mir per Brief so kongenial zugesichert hat: “Lehnen Sie sich zurück und überlassen Sie uns alles.” Das W-Lan-Modem kam und wurde gleich in Betrieb genommen (mit den alten Daten - von 1und1). Und dann? Nix. Keine Zugangsdaten, kein Brief.

Also habe ich mal im Internet nachgesehen. Auf der Telekom-Website wird mir der Vertragsstatus angezeigt: “Bereitstellungstermin: 28.03.2008“. Na prima! 1 Woche ohne Telefon und Internetzugang. Und das ab morgen - wenn ich Pech habe. Meine Nachfrage bei der Telekom wurde nur mit einem Zwischenbescheid gewürdigt. Ist ja schließlich Ostern. Jetzt bin ich gespannt, ob morgen die Dioden am Modem grün blinken, aus sind oder vielleicht auch rot. Gut, ihr wisst jetzt Bescheid. Evtl. 1 Woche Internet-Abstinenz - vorläufig.

Kunden- und Serverlast mit 1und1 Internet

Screenshot Auftragsstatus
Bild von Horst Schulte

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    Hier wird seit 2004 gebloggt bis die Heide wackelt. Unterbrochen wurde die Euphorie, die mich gepackt hat, durch zwei Abmahnungen + eine Einstweilige Verfügung wegen Urheberechtsverletzungen. Eine schmerzhafte und teure Erfahrung. Gekostet hat das meine Frau und mich ca. 3.500 Euro und eine echte Menge Nerven.



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