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Gesellschaft

Frank Bsirske fliegt für lau

01.08.2008 um 22:40 Uhr [2]

Wie vorzüglich passt das ins Bild! Selbstredend auch in die Bild-Zeitung. Es gilt schließlich, einem Gewerkschafter ordentlich in die Eier zu treten. Da ist die Bild-Zeitung immer vorn dabei. Pflichtprogramm sozusagen.

Aber es ist einfach richtig, das zu thematisieren. Der Chef der Gewerkschaft "Verdi", die gerade gegen die Lufthansa streikt fliegt in Urlaub. Soll soll. Ist ihm gegönnt.

Als Aufsichtsrat der Lufthansa hat er angeblich ein Anrecht auf Gratisflüge. Von mir aus. Die nimmt er ausgerechnet dann in Anspruch, wenn "seine" Gewerkschaft zufällig gerade gegen diese Fluggesellschaft streikt.

Vielleicht gibt es Leute, die wo etwas für normal halten, für legitim. Ich finde das Verhalten Bsirskes unverständlich und sehr kritikwürdig. Diese Art von Gewerkschaftern unterscheidet sich in keiner Weise von den Managern, die öffentlich gern wegen ihrer "unmoralischen" Handlungsweise kritisiert werden. Man sollte ihn zum Teufel schicken. Von einem solchen Mann möchte ich mich jedenfalls nicht vertreten lassen. Und - egal, ob man mir das abnimmt oder nicht: Ich würde nie im Leben so handeln.

Bsirske hat offenbar null Gefühl für die Wirkung, die sein Handeln in der Öffentlichkeit hat. Kein Wunder, dass Gewerkschaften und Parteien immer mehr Mitglieder verlieren. Wohin soll das führen?

Der Egoismus ist ein Grund dafür, weshalb der Kapitalismus mögliche andere Formen des Zusammenlebens dominiert. Er, der Kapitalismus, ist stärker als alles andere. Seine "Seele" ist in der Natur des Menschen angelegt.

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Fernsehen, Wirtschaft

Streiks: Das wollen wir nicht akzeptieren!

24.02.2008 um 02:01 Uhr [0]

Hat es eigentlich schon mal einen Fall gegeben, bei dem gewerkschaftliche Streiks etwas am Entschluss eines Unternehmens geändert hätten? Anders gefragt: Wurden aufgrund dessen schon einmal ausgesprochene oder vorgesehene Entlassungen zurückgenommen?

Im Moment fällt mir kein Beispiel ein. Führen, wenn ich Recht habe, solche Aktionen nicht eher zur Verschärfung der Legitimationskrise, in der sich die Gewerkschaften ohnehin befinden?

Nokia, Siemens, T-Systems, T-Home und und und. Viel Aktionismus, an dessen Ende Frust auf der einen und Verzweiflung wegen nicht erfüllter Hoffnungen auf der anderen Seite stehen.

Quelle: Berliner Morgenpost

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    Hier wird seit 2004 gebloggt bis die Heide wackelt. Unterbrochen wurde die Euphorie, die mich gepackt hat, durch zwei Abmahnungen + eine Einstweilige Verfügung wegen Urheberechtsverletzungen. Eine schmerzhafte und teure Erfahrung. Gekostet hat das meine Frau und mich ca. 3.500 Euro und eine echte Menge Nerven.



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