Autor: Horst Schulte | abgelegt in Internet, Medien | am 12-06-2008
Was die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer da beschlossen haben bedeutet was? Die Internet – Angebote von ARD und ZDF werden beschnitten.
Beschnitten, weil sie den kapitalistischen Interessen der großen europäischen und deutschen Verlagsgesellschaft zuwider laufen. Das Interesse der Nutzer jedenfalls hatten sie bei ihrer Entscheidung, die nach ZDF-Intendant in Europa als einzigartiges Konstrukt dasteht, nicht im Auge.
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Kritisch | am 09-05-2008
Ich glaube, ich weiß, wovon Herr Hopp spricht. Heute traf ich einen Mann, so um die 60 Jahre alt. An der Tankstelle (1,40 € je Liter Diesel) fragte er mich, ob er nach dem Ölstand und dem Wasser schauen dürfe. Eine Ansprache, an die man heute nicht mehr gewöhnt ist. So sehr haben wir uns an die Selbstbedienung an Tankstellen in den letzten Jahren gewöhnt, dass mir diese simple Frage fast etwas unangenehm war. Ich antwortete ihm, dass ich sein Angebot gern annehmen würde.
Zuerst wusste ich nicht so ganz, was ich nun (zu meiner ohnehin schon hohen Rechnung) für diese Dienstleistung zahlen sollte. Ich blieb etwas unschlüssig stehen, obwohl es schon Klack gemacht hatte. Der Tank war voll. Dann besann ich mich, zückte mein Portemonnaie und hatte zuerst ein 2-Euro-Stück in der Hand. Nee, dachte ich. Das nun auch nicht. Also tauschte ich das Geldstück schnell gegen ein 1-Euro-Stück aus.
Das gab ich dem Mann, der inzwischen seine Aufgabe erledigt hatte. Öl und Wasser waren ok. Die Scheibe war auch blitzsauber. Ich ging die Tankfüllung bezahlen und fuhr nach Hause – nicht, ohne mich nochmal artig bei dem Mann zu bedanken.
Ich fand, mein „Verhältnis“ zu diesem erbrachten und doch eigentlich normalen Service ist ein wenig angespannt verkorkst unnormal uncool. Nicht viel anders ist das übrigens, wenn ich samstags die neue Autowaschanlage aufsuche. Dort machen um diese Zeit zwei Männer ihren Job – emsig und sorgfältig. Und sie sind viel billiger, als die drei anderen Konkurrenten am Ort. Meine verkrampfte Einstellung, von der ich hoffe, dass man sie mir dort nicht anmerkt, kann das nicht erklären. Scheinbar sehe ich in diesen Männern Arbeitnehmer, die man unbedingt bedauern muss. Vielleicht ist das das Verhalten, das manche als eine typisch deutsche Eigenart im Hinblick auf unseren Umgang mit Dienstleistungen geißeln.
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Wordpress | am 31-03-2008
Offenbar hat die Telekom, die mir schrieb, ich solle mich zurücklehnen und den Rest ihr überlassen, ein wenig übertrieben. Jedenfalls bin ich nun schon länger (als von ihr und mir geplant) ohne DSL – Anschluss. Wenigstens kann ich telefonieren. Und da ich im Moment ohnehin keine Zeit zum Bloggen habe…
Nun ja, das konnte sie ja nicht wissen. Hoffentlich halten sie den nächsten Termin ein. Wenigstens das Wordpress – Update sollte ich ja wohl mal langsam machen dürfen
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 23-03-2008
Meine Erfahrungen mit 1und1 hatte ich ja ausführlich beschrieben. Der 24.03., also morgen, ist der Kündigungstermin. Ob die (1und1) mir am Ostermontag die Leitung wirklich abschalten? Den Service erreicht man nicht aber sowas kann man natürlich automatisieren (oder?).
Jedenfalls habe ich gedacht, dass die Telekom das wahr macht, was sie mir per Brief so kongenial zugesichert hat: „Lehnen Sie sich zurück und überlassen Sie uns alles.“ Das W-Lan-Modem kam und wurde gleich in Betrieb genommen (mit den alten Daten – von 1und1). Und dann? Nix. Keine Zugangsdaten, kein Brief.
Also habe ich mal im Internet nachgesehen. Auf der Telekom-Website wird mir der Vertragsstatus angezeigt: „Bereitstellungstermin: 28.03.2008“. Na prima! 1 Woche ohne Telefon und Internetzugang. Und das ab morgen – wenn ich Pech habe. Meine Nachfrage bei der Telekom wurde nur mit einem Zwischenbescheid gewürdigt. Ist ja schließlich Ostern. Jetzt bin ich gespannt, ob morgen die Dioden am Modem grün blinken, aus sind oder vielleicht auch rot. Gut, ihr wisst jetzt Bescheid. Evtl. 1 Woche Internet-Abstinenz – vorläufig.
Kunden- und Serverlast mit 1und1 Internet
Screenshot Auftragsstatus
Bild von Horst Schulte
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Wordpress | am 20-01-2008
Es gibt mehrere zur Auswahl:
1.) Orginaltheme (also das Voreingestellte)
2.) Alternative a
3.) Alternative b
4.) Alternative c
Vielleicht gibt es bei euch Präferenzen. Das heißt aber nicht, dass ich hier jetzt Demokratie einführen werde.
Viele (4 Mio.) haben sich bei StudiVZ angemeldet. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden sie wahrscheinlich schon da nicht richtig gelesen haben. Ich bin ehrlich. Ich tue das auch nur manchmal und oft zu oberflächlich. Dabeisein ist schließlich alles und die paar Klicks sind schnell gemacht. Dass StudiVZ nun mit der Information herauskam, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zum 1. Januar zu ändern, um die zur Verfügung stehenden Adressen kommerziell besser nutzen zu können, ist doch eigentlich kein so ungehörter Vorgang. Geschäftsbedingungen werden verändert (z.B. Google-Adsense oder Flickr (übrigens lange auch nur in englischer Sprache) und zwar häufig durchaus aus dem Grund, um sich entweder selbst zu schützen oder sich in eine bessere Ausgangslage für etwaige juristische Streitereien zu bringen und natürlich auch zu dem Zweck, die geschäftlichen Möglichkeiten auszuweiten.
Überwiegend sind die Mitglieder des StudiVZ junge Leute, die natürlich als Adressaten für Werbebotschaften die genau richtige Klientel darstellt. Insofern eine gute Ausgangslage für ein sehr lukratives Geschäft. Und? Was bitte ist jetzt daran so verwerflich? Das tun schließlich doch sehr viele Firmen bzw. Internet-Services. Weiterlesen »
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 05-12-2007
Mein Auto scheint mit der doch recht hohen Kilometerleistung (29000 seit März 07) nicht so ganz klarzukommen. Jedenfalls weist diese Anzeige wohl darauf hin:
Service: Nach 1623 Kilometern oder 461 Tage. 
Vielleicht versteht es aber auch nicht, dass Diesel nun so teuer wie Benzin sein soll. Damit wäre es ja nicht allein.
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 13-11-2007
Heute waren wir im Kaufhof in Köln-Weiden. Meine Frau brauchte dringend ein paar neue Stiefel. Dabei, ich konnte mich gut erinnern, hatte sie doch gerade vor 2 Monaten erst welche gekauft. Ok, die waren braun. Sie braucht aber nun einmal schwarze. Das ist natürlich was ganz anderes. Also nutzte ich die Gelegenheit, mir für meine Armbanduhr endlich mal ein neues Lederband auszusuchen. 20 Euro fand ich ok. Es war schnell gefunden.
In 15 Minuten sollte ich wiederkommen. Dann wollte die nette Verkäuferin das Neue gegen das Alte ausgewechselt haben. Ich hätte es zwar auch selbst flott erledigt aber diesen „Service“ kann man für 20 Euro wohl verlangen. Wir gingen also einen Kaffee trinken und waren etwa 30 Minuten später wieder dort. Das Band war gewechselt, ich bezahlte und … meine Frau fragte die nun anwesende Verkäuferin (die andere hatte zwischenzeitlich Pause), wo denn das „alte“ Uhrband abgeblieben sei. Die Vertretung nahm einen Abfalleimer hoch und reichte ihn uns mit den Worten: „Da drin müsste es sein. Bitte suchen Sie es sich heraus“.

Es ist doch seltsam, was manche Leute unter Service verstehen.