Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien | am 28-09-2008
Dass wir hier in Deutschland, ganz anders als in den USA, von dummem Politikergeschwätz verschont bleiben, liegt also im Wesentlichen daran, dass die Interviews deutscher Politiker nachträglich autorisiert werden müssen. Was uns alles erspart geblieben ist, können wir zum Beispiel erahnen, wenn wir uns auf diesen Seiten2, 3, 4 etwas umschauen.
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien | am 01-08-2008
Frau Müntefering ist tot. Das lesen wir heute. Franz Müntefering war wegen der schweren Erkrankung seiner Frau zurückgetreten. In einem Kommentar zu dieser Meldung lesen wir auch folgendes:
Es ist traurig, dass Frau Müntefering an Krebs gestorben ist, und ich entbiete ihrem Gatten mein Beileid. – Befremdlich ist es, dass Herr und Frau Müntefering vor dem Logo eines der grössten Krebslieferanten – des Zigarettenmultis British American Tobacco – posieren. Als Politiker hat man "die Nase" für so was. Wenn Herr Müntefering vor diesem Logo posiert, drückt er damit seine Billigung für dessen zerstörerische Aktivitäten aus. Das ist bedauerlich.
Diese für mich etwas eigenartige Sichtweise eines Mannes, der offenbar ganz genau hinschaut, bezieht sich auf das Foto in diesem Beitrag.
Bin ich froh, dass ich kein Politiker bin. Und wir werfen denen vor, dass sie (Schäuble vornehmlich) uns zu genau "beobachten".
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien | am 27-06-2008
Flickr.com“ src=“http://www.querblog.de/wp-content/uploads/2008/06/beck-kurt-dream4akeem-thumb1.jpg“ alt=“Kurt Beck @ dream4akeem via Flickr.com“ width=“244″ height=“164″ />Heute morgen habe ich Hans-Ulrich Jörges‘ („Stern”) Artikel über den Vernichtungsfeldzug der deutschen Presse gegen Kurt Beck gelesen. Den kompletten Artikel. Er wurde in einer rheinland-pfälzischen Tageszeitung vom «Stern» übernommen. Vielleicht auch deshalb, weil man mal was Positives über Beck berichten wollte.
Ob Malte Lehming vom «Tagesspiegel» auch alles gelesen hat, kann ich nicht sagen. Einige der für meine Begriffe bedenkenswerten Fragen hat er jedenfalls in seinem Kommentar nicht reflektiert. Und – ganz so leicht, wie Herr Lehming, sollte man es sich nicht machen. Den gesamten Artikel lesen »
Je mehr er über Rasse sprechen muss, umso schwärzer wird er in der Vorstellung der Öffentlichkeit.
sagte Harvard Professor Randall Kennedy, der übrigens ein Anhänger Obamas ist.
Den Satz las ich in einem Kommentar der NZZ über die negative Veränderung der Umfragewerte gegen Obama und für Clinton bzw. McCain. Ich denke, dass er genau das widerspiegelt, was Obama in seiner viel beachteten Rassismus-Rede, die ihm als Ausflucht aus der Debatte um die Äußerungen „seines“ Pfarrers Jeremiah Wright ausgelegt wurde, sehr ehrlich und überzeugend dargelegt hat.
Für die Weißen bedeutet dieser Weg anzuerkennen, dass das, was der afroamerikanischen Gemeinschaft Schmerzen bereitet, nicht nur in den Köpfen der Schwarzen besteht; dass das Erbe der Diskriminierung real ist – genauso wie aktuelle, weniger offensichtliche Fälle von Diskriminierung. (Barack Obama)
Wer diesen simplen Zusammenhang dieser gesellschaftlichen Frage nicht erkennen will, dem ist in meinen Augen einfach nicht zu helfen. Ich bin überzeugt davon, dass die allermeisten Menschen das tun und dass trotz des richtigen Hinweises von Randall Kennedy am Ende eben doch dieser Barack Obama auch gegen den Republikaner McCain siegen wird. Er, Obama, hat mit seiner Rede vielleicht wirklich etwas Neues und Gutes in den USA ausgelöst. Er vertrat einen überzeugenden Standpunkt mit klaren und ehrlichen Worten und er hat -hoffe ich jedenfalls- für viele Menschen glaubhaft machen können, dass er eben nicht der Dünnbrettbohrer ist, für den ihn nicht nur Teile der amerikanischen Öffentlichkeit halten.
Hoffentlich schafft er es! Wir brauchen keinen Nachfolger von Bush. Wir brauche etwas ganz anderes (also keinen McCain und keine Clinton), etwas, das auch uns wieder in die Lage versetzt, der führenden Nation der westlichen Welt etwas anderes entgegenzubringen als Misstrauen, Unverständnis und bisweilen puren Hass. Ich glaube, dass dieser Mann dazu das Zeug hat.
Die New York Times würdigte Obamas Rede als den vielleicht wichtigsten Beitrag zur Rassenfrage in Jahrzehnten. Denn Obama sei es geglückt, trotz aller Kritik „hoffnungsvoll, patriotisch und damit durch und durch amerikanisch“ zu bleiben, indem er daran erinnerte, dass nur in den USA eine Karriere wie seine, als Sohn einer Weißen und eines Afrikaners, möglich sei. Obama sprach dabei nicht nur von den Schwierigkeiten schwarzer US-Bürger, sondern ebenso von den beständigen Frustrationen weißer Arbeiter und Geringverdiener, die trotz harter Arbeit ihre Jobs und Häuser verlieren. (TAZ)
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 12-01-2008
Könnte schon sein:
Die saarländische FDP will dem Finanzexperten den sicheren Listenplatz eins geben und ihn damit faktisch zu ihrem Spitzenkandidaten machen, wie FOCUS erfuhr. Der Ex-Grüne ist beim Neujahrsempfang der Saar-Liberalen am Sonntag zur Vorstellungsrede eingeladen.
Gilbert: Da stimme ich dir zu, wobei man es sich aber offensichtlich gerade bei der Ökologie immer noch leisten kann, jede Menge handwerkliche Fehler zu begehen, ohne... 9. 10. 2008 · 08:51
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