Schön, wenn man sich zuhause auch noch sehen lassen kann

Autor: Horst Schulte | abgelegt in _Sidestep | am 15-08-2008

Oswald Metzger nölt über die Provinzialität Oskar Lafontaines. Vielleicht ist er nur eifersüchtig, weil der, trotz seiner „Vergangenheit“, sogar in der Provinz noch gern gesehen ist. Es gibt ja Leute, die emigrieren müssen und selbst dabei nicht gerade erfolgreich sind.

Oswald Metzger, der Politnomade

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 25-07-2008

Er sagt viel Wahres, und er ist mir wahrhaftig nicht unsympathisch, obwohl seine politischen Ansichten mir überhaupt nicht kombinieren. Er ist ein Politiker von der Sorte, von der ich mir in Deutschland mehr wünsche. Aber – ob das noch was wird? Oswald Metzger ist vor einigen Monaten aus den "Grünen" ausgeschieden und nach einiger Bedenkzeit der CDU beigetreten.

Nach der Pleite in Biberach, die ihm die Parteibasis bereitete, in dem sie mit einigem Abstand einen anderen Kandidaten erkoren hat, probiert er es nun ein bisschen weiter südlich – am Bodensee.

Einer seiner ehemaligen Parteikollegen bewertet seine Chancen so:

"Sein Name ist zu bunt, um in den erzkonservativen Kreisen hier durchzukommen.“

Tja, da wird wohl was dran sein.

Hessen: Und jetzt?

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 08-03-2008

Koch und sein FDP-Spezi Hahn führen sich angesichts des Rückzuges von Frau Ypsilanti auf wie Antidemokraten. Dabei haben sie überhaupt keinen Grund, sich über das gescheiterte Vorhaben der SPD-Spitzenkandidaten in Hessen in dieser herablassenden Art und Weise zu äußern. Herr Hahn hat sich mit seiner vorgeblichen Standfestigkeit um die Übernahme von politischer Verantwortung erfolgreich herumgedrückt. Aber das kennen wir ja nicht anders von dieser Partei. Deshalb werde viele wohl auch nichts anderes von ihr erwartet haben.

Gebt den Hessen also ihren Ministerpräsidenten Roland Koch oder, was wohl wahrscheinlicher sein dürfte, macht Neuwahlen. Und dann bewerten mal all diejenigen, die sich ach so sehr über gebrochene Wahlversprechen ausgelassen haben, welchen Schaden unsere Demokratie danach genommen hat. Allein die Wahlbeteiligung wird im Falle von Neuwahlen schon ein Gradmesser dafür sein.

Vielleicht wäre es schon unter diesem Gesichtspunkt am Ende doch besser gewesen, grunddemokratische Vorgänge (nämlich die Suche nach möglichen Koalitionen) nicht als Wortbruch zu diffamieren, so wie es vor allem die konservative Presse in unserem Land in so unverantwortlicher Art und Weise getan hat.

Oswald Metzger: Auch Parteiwechsel gehören zum Leben

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 01-12-2007

Warum soll man nicht die Partei wechseln, wenn man zu neuen und anderen Überzeugungen gelangt ist? Schließlich lässt man sich auch scheiden oder kündigt seiner Firma. Nichts ist halt beständiger als die Veränderung.

Interessant ist es, wenn man, was durch heutige Kommunikationssysteme leicht geworden ist (etwa ein Blog), etwas mehr über die Beweggründe des betreffenden Politikers erfährt, der diesen Schritt gerade öffentlich vollzogen hat. Aber Oswald Metzger enttäuscht mich auch in dieser Beziehung. Er versucht uns mit seinen Erklärungen im Blog „Einspruch“ etwas vorzumachen. Er schreibt nicht, dass seine neoliberalen Überzeugungen nicht mehr zum Programm der Grünen passen, sondern: Weiterlesen »

Wettbewerb um die Wählerstimmen des Prekariats

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 24-11-2007

Um die einfachen Leute in unserer Gesellschaft (oder wo genau „sitzt“ das Prekariat in einer Gesellschaft?) bemühen sich nach Meinung der FDOG die Parteien des linken Spektrums. Dabei soll es doch auch andere Parteien geben, die die Mitte unserer Gesellschaft, jedenfalls im politischen Sinne, diesbezüglich „beackern“. Aber so schlicht habe ich das auch gesehen. Jedenfalls solange, bis SPD und Grüne Hartz IV einführten.

Oswald Metzger beschimpft Sozialhilfeempfänger und denen, die denken, sie seien die intellektuelle Speerspitze des liberalen Lagers fällt doch wirklich nichts besseres als das dazu ein:

Der Mann gibt nicht klein bei. Sondern formuliert pointiert seine Ansichten, die nicht mehr so ganz in die Neomarxistische Attitüde der Grünen passen. Im Wettbewerb um die Wählerstimmen des Prekariats überschlagen sich die Parteien des linken Spektrums, zu dem man die Öko-Partei wohl zählen muss, mit Gleichmacherei.

Freunde der offenen Gesellschaft (FDOG)

Metzger hat seine Meinung also pointiert adressiert, um die Linken zu provozieren. Könnte es nicht sein, dass er einfach auf die Kacke hauen wollte, um zu demonstrieren, dass er noch da ist? Vielleicht will er ja doch noch mal in den Bundestag.

Es herrschen schlimme Verhältnisse in deutschen Familien

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Medien | am 23-11-2007

Vielleicht sind das ja im Prinzip die gleichen Leute. Die nämlich, die Owald Metzger meinte, als „die“ Sozialhilfeempfänger schimpfte, sie sähen «ihren Lebenssinn darin, Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und ihren Kindern das Gleiche angedeihen zu lassen.» und die, die ihre Kinder verhungern lassen oder sie halb tot prügeln.

Der Kölner „Amoklauf“ zweier Schüler wird durch die Polizei verhindert. Einer der beiden, ein 17jähriger wirft sich nach den polizeilichen Vernehmungen vor eine Straßenbahn. Schon schlägt die öffentliche Meinung um. Die Polizei soll schuld am Tod des Jungen sein. Parallel werden, wie auf Kommando, weitere „Amokläufer“ identifiziert. Dann stellt sich (Gott sei Dank) heraus, dass es sich bei denen nur um Trittbrettfahrer gehandelt hat. Weiterlesen »

Metzger: Renten sind Kosten

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Politik | am 02-11-2007

Oswald Metzger, einer der ganz großen Ökonomen unserer Zeit hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie groß unsere Angst vor der Zukunft zu sein hat. Analysieren können wir eben wirklich schon ganz gut. Wenn es mit den Lösungskonzepten doch nur ähnlich wäre.

Metzger knallt uns via Focus-Blog-Artikel mal wieder ein paar Zahlen um die Ohren: Weiterlesen »

Dialog

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