Angetäuschter Wortbruch

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Politik | am 14-03-2008

Prinzipiell verstehe ich ja, dass es viele Leute gibt, die aus egoistischen Gründen die SPD für deren angetäuschten Wortbruch hart kritisieren. Solche Vorlagen muss der politische Gegner einfach nutzen – glauben jedenfalls viele (und nicht nur Politiker). Es gibt in der gesamten Diskussion aber auch ein paar Argumente, die ich ernst nehme. Beispielsweise sollte ein Verlust von Glaubwürdigkeit unbedingt vermieden werden. Irgendwie ist es nämlich ganz schön blöd, wenn einem nichts mehr geglaubt wird. Das hat man eigentlich schon als Kind gelernt.

Dabei ist die Entscheidung der SPD für meine Begriffe nur zu gut nachzuvollziehen. Der rechte Flügel der SPD, der die Partei doch so gerne in der Mitte positioniert sehen würde, hat immer noch nicht kapiert, dass die schröder’sche Agenda – Politik die Partei quasi ruiniert hat. Das war in meinen Augen der schlimmste Verlust an Glaubwürdigkeit, den sich eine politische Partei überhaupt leisten konnte. Ich will nicht behaupten, dass die Motivation für die radikale Durchsetzung dieser arbeitnehmerfeindlichen Machenschaften der rot-grünen Regierung überhaupt nicht nachvollziehbar gewesen wäre. Den Preis hierfür haben vor allem die SPD aber auch die Gewerkschaften jedenfalls bezahlt (Mitgliederzahlen). Zudem ist eine der Folgen dieser Politik die Gründung und Blüte der Partei „DIE LINKE“. Gerade wenn man sich die Stimmenanteile dieser Partei in einigen neuen Bundesländern anschaut, sollte spätestens klar sein, wie prekär die Lage in Deutschland eigentlich ist. Viele Leute dort glauben nicht an die Gestaltungskraft der Parteien der alten Bundesrepublik. Ich komme zu der Überzeugung, dass viele Menschen dort ihre Hoffnung auf eine Verbesserung ihrer Lebensumstände aufgegeben haben.

Wenn ich dann lese, wie toll die Agenda ihre Wirkung entfaltet hätte und wir Deutsche deshalb doch nicht immer nur die schlechtesten aller möglichen Aspekte betrachten sollten, muss ich mich gleich aufregen. Wir haben erst in der vergangenen Woche erfahren, wie rapide der Mittelstand in diesem Land wegbricht. Zu diesem Mittelstand zähle ich auch meine Familie und viele meiner Freunde. Alle machen sich große Sorgen. Um ihre Kinder, um ihre eigene Zukunft und die unseres Landes. Manchmal denke ich, es liegt an mir, meinem Alter. Dabei sollte ich eigentlich ganz zufrieden sein. Aber wie schnell sich an der eigenen Perspektive etwas zum Negativen verändern kann, habe ich eben in den letzten Jahren auch erfahren müssen. So geht es vielen. Und ich spreche nicht nur von der negativen Reallohn-Entwicklung, über die soviel debattiert wird. Die generelle Unsicherheit bzw. eine regelrechte Zukunftsangst spielen eine viel größere Rolle.

Die Menschen fühlen sich einem System gegenüber ausgeliefert, zu dem sich nur einige wenige Politiker ernsthaft kritisch äußern. Die werden als Sozialromantiker belächelt und abgetan. Ich denke da z.B. an Heiner Geißler. Die meisten aber schweigen zu diesen Fragen, oder sie reden Bullshit. Und auf den reagieren eben immer mehr Leute allergisch. Was allerdings für meine Begriffe dem ganzen in der momentanen Gemengelage die Krone aufsetzt ist die Ignoranz, mit der parteiübergreifend auf die stärkere und vermutlich doch auch dauerhafte Präsenz der „LINKE“ reagiert wird. Diese Partei hat Wählerinnen und Wähler. Die sind Bürger dieses Landes. Politiker sollten mit den Wählern anderer demokratisch gewählter Parteien nicht auf diese Art umgehen. Seit der Wiedervereinigung wird die ehemalige „PDS“ und heutige „LINKE“ durch dieses in meinen Augen dumme Prozedere nur stärker gemacht. Man sollte sich, wie es oft behauptet oder beschworen wird, inhaltlich mit diesen Leuten auseinandersetzen. Ich denke, dass nur so etwas gewonnen werden könnte – wenn es denn überhaupt möglich ist. Das ist die Frage, denn die Beschreibung des Zustandes unserer Gesellschaft, die die LINKEN vornehmen, sind in meinen Augen so falsch nicht. Jedenfalls nicht so falsch, wie viele Medien und Politiker es gern darstellen. Inwieweit die Politik der großen Koalition mit ihrer mangelhaften Beweglichkeit dazu angetan ist, den Versprechungen der LINKEN etwas überzeugendes entgegenzusetzen, darf man schon bezweifeln.

Den allermeisten Menschen in Deutschland wird es wohl, entgegen den aktiven Neiddebattenantreibern, ziemlich egal sein, dass in unserem Land immer weniger Leute ihre Vermögenswert immer schneller steigern. Mir ist es jedenfalls gleichgültig, wohin Zumwinkel oder andere ihr Geld schaffen. Überhaupt nicht egal ist es mir aber, dass ich mit Mitte 50, wenn ich meinen Arbeitsplatz noch einmal verlieren sollte, sehr gute „Chancen“ hätte, Hartz IV – Empfänger zu werden. Der Blick auf diese beiden Pole, von denen, wie wir spätestens seit letzter Woche (Mittelstandsdiskussion) wissen, dass es im Grunde nur der eine ist, den viele im Fokus haben, stellt für niemanden eine erstrebenswerte Perspektive dar. Wenn wir dann immer nur zu hören und zu lesen bekommen, dass die Globalisierung insbesondere uns Deutschen große Vorteile brächte, dann wird einem doch wirklich übel. Wo bitte sind denn die Vorteile der Globalisierung? Ich sehe keine. Ja – vielleicht ist diese Welt ein Stück gerechter – wenn man es aus Sicht der Inder oder der Chinesen, vielleicht auch anderer Völker her betrachtet. Bestimmt ist etwas daran, dass wir unseren Wohlstand auf Kosten der Menschen in den armen Regionen dieser Erde erreicht haben. Mich stört, dass wir diese Botschaft fast immer von den „apokalyptischen Reitern des Kapitalismus“ aufgetischt bekommen. In Wahrheit sind nämlich diese die Nutznießer der globalen Veränderungen. Das glauben sie zumindest. Dass sie aber in Wahrheit auch heftig daran mitarbeiten, unser Land zu ruinieren und zwar wegen kurzfristigem Profitstreben und oft mehr aus purem Egoismus, blenden sie aus. Aber immer mehr Menschen erkennen das und sind unzufrieden mit dieser Entwicklung. Sie lehnen das ab und werden dafür als Links „eingeordnet“. Das ist so lächerlich!

Die Funktionäre unserer Wirtschaft und Politiker insbesondere der FDP berufen sich gern darauf, dass Lohndumping, Stellenabbau wegen „notwendiger“ Kostenreduktionen vorwiegend in Großbetrieben und natürlich nur zur Absicherung der Zukunft des betreffenden Unternehmens und damit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stattfänden, dass der Bärenanteil unserer mittelständischen Unternehmer dies aber ganz anders handhaben würde. Was für eine brutale Lüge! Wir erleben diese Dinge flächendeckend. Warum dies so ist, vermag ich nicht zu beurteilen, aber es scheint quasi in Mode gekommen zu sein, ein paar Millionen oder zumindest einige Hunderttausend Euro einzusparen, in dem Leute entlassen werden. Sehr kreativ ist das nicht. Aber es ist immer noch die Methode, möglichst schnell viel Geld zu sparen.

Die „Wahrheit“ über den Islam

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 08-03-2008

Es wird vielfach so getan, als könne man sich in Deutschland über den Stand der Integration, insbesondere der islamischen Minderheit, kein objektives Bild machen, weil unsere Hauptmedien sich und uns hinters Licht führen bzw. die deutsche Bevölkerung über das wahre Ansinnen des Islam und seiner Funktionäre im Unklaren lassen.

Auf der Welle der Desinformation reitet es sich jedenfalls so lange sehr gut, solange die Reiter von den sozialen Brennpunkten weit genug entfernt sind. Und wir neigen ja auch nicht dazu, näher heranzutreten. Eine gute Voraussetzung für die Spalter unserer Gesellschaft, die im Übrigen gut vorankommen. Und dies nicht erst durch Beiträge wie diesen von Herrn Dr. Nikolaus Fest, der ein natürlicher Verbündeter der Brandstifter von PI ist.

Wir versaufen unserer Oma ihr klein Häuschen

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 04-03-2008

Nicht nur, dass der „Aufschwung“ nur bei denen ankommt, auf die der Rest neidisch sein soll, nun erfahren wir, dass der Mittelstand in Deutschland wegschrumpft. Was wohl keine so große Überraschung darstellt, wenn man sich die anhaltend miese Entwicklung in unserem Land so ansieht. Die- oder derjenige, der heute noch einen „normal“ bezahlten Job sein Eigen nennen kann, befindet sich vielleicht (noch) jenseits der Mittelstandsgrenze. Wie viele aber sind inzwischen über diese Grenze hinaus gerutscht? Auch bei den Unternehmen, die immer gern als das Rückgrat unserer Wirtschaft bezeichnet werden. Der Mittelstand hat doch von den DAX-Unternehmen längst Lehre angenommen und drückt die Löhne und Gehälter ebenfalls auf Teufel komm raus.

Da hilft kein Schönreden. Noch ein paar Arbeitsplätze mehr ins Ausland, noch ein bisschen mehr Druck auf Löhne und Gehälter und ihr könnte eure schönen Mercedes, BWM und Audi selbst spazieren fahren. Ihr Knallköppe!

Christoph Blocher: Kriminelles Vorgehen

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Wirtschaft | am 02-03-2008

Der abgewählte Bundesrat Blocher warf in einer Rede seinen ehemaligen Kollegen in der Landesregierung «duckmäuserisches Verhalten im kriminellen Vorgehen von Deutschland gegenüber Liechtenstein» vorgeworfen. Die Schweiz sei kein Kolonialgebiet, weder der EU noch des deutschen Fiskus.

Die allfälligen wirtschaftlichen Folgen wären gravierend, warnte Blocher und fragte: «Ist die neue Art von Raubrittertum von Deutschland gegenüber Liechtenstein die neue Art, wie man mit seinen Nachbarn umgeht?» Der Bundesrat verfüge über keine Strategie, um diesen Angriff auf die schweizerische Hoheit abzuwenden.
NZZ

[Markierungen von mir]

Ganz schön heftig, wie sich ein ehemaliger schweizerischer Bundesrat in die Diskussion wirft. Weiterlesen »

Beweise sammeln

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Wirtschaft | am 29-02-2008

Spitzenverdiener sollen künftig zu deutlich höheren Geldstrafen verurteilt werden.

So war laut Zettel der Anfang einer Meldung in der 17.00 Uhr Heute-Sendung. Natürlich wird dieser freud’sche Versprecher in die knallharte Beweissammlung neoliberaler Debattantenstadel eingehen. Die helle Aufregung der Öffentlichkeit über Steuerhinterziehungen, unanständig hohe Managergehälter oder auch Massenentlassungen trotz hoher Gewinne, nur einen Grund hat – nämlich die allgemeine und grässliche Neigung der Deutschen, auf alle Erfolgreichen einen Pick zu haben. Neidhammel ist ja quasi der 2. Vorname des Deutschen.

So einfach kann man sich das machen.

WDR: Die Abmahner – Na dann: Auf gute Geschäfte!

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 25-02-2008

Heute Abend kommt im WDR Fernsehen (22:00 Uhr) eine 45minütige Reportage mit dem Titel „Die Abmahner“. Diese „Story“ werde ich mir nicht entgehen lassen, obwohl ich sie ja schon kenne…

Programmhinweis

Unsere Empörungsrituale kotzen mich an!

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 24-02-2008

G e g e n Denkverbote

Wenn man Böhmers Aussagen zu Kindstötungen liest, ist man erst einmal empört. Das geht ratzfatz. Und das wird im Westen nicht anders sein als im Osten. Warum auch? Wenn man allerdings konzediert, dass Böhmer aufgrund seiner beruflichen Erfahrungen als Chef einer gynäkologischen Abteilung ganz persönliche Erkenntnisse mit dem Verständnis betroffener Frauen mit ungewollten Schwangerschaften gewonnen hat, sollte man schon nicht gleich losschreien. Denkverbote sind auch bei einem Problem dieser Tragweite nicht angebracht.

Die Abtreibungspraxis in der ehemaligen DDR war jedenfalls offenbar eine andere, als die in der Bundesrepublik. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit den häufigen Kindestötungen, über die wir uns heute alle gemeinsam erschüttert äußern. Vielleicht ist das deshalb so, weil man sich damals mit dem Wert menschlichen Lebens weniger intensiv befasst hat, als das hier und heute der Fall ist. Wenn das aber so sein könnte, dann sollten wir nicht jeden, der sich ernsthaft darum bemüht, diese ungeheuerlichen Vorgänge in unserer Gesellschaft zu klären oder eine überhaupt eine Erklärung dafür zu finden, gleich an den medialen Pranger stellen und den Rücktritt zu fordern. Irgendeinen Grund muss es geben, wenn Mütter oder Väter ihre Kinder töten. Und dass dieser Grund auch in der Sozialisierung von Menschen zu suchen sein kann, liegt nicht außerhalb des Denkbaren. Warum sollte man es dann nicht aussprechen? Ich sehe in diesem Beitrag keine einseitigen Schuldzuweisungen, sondern einen ernst zunehmenden Beitrag, um dahinter zu kommen, welche Dinge in unserer Gesellschaft falsch laufen.

Zeit für den Wechsel

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 24-02-2008

Also, die Amis verstehe ich nicht. Gut, ich kann kein Englisch. Das wird dazu beitragen. Ein weiterer Grund für mein mangelndes Verständnis, ist die Art und Weise, wie dort die Präsidenten- oder Präsidentinnen-Kandidaten gekürt werden. Wenn ich es richtig sehe, besitzen die Kandidaten nicht zwangsläufig die besten Voraussetzungen, sondern sie verfügen vielmehr zuallererst mal über die notwendigen finanziellen Mittel, einen irre teuren Wahlkampf zu bestreiten. Wie sie an diese finanziellen Mittel gelangen, wäre das nächste Thema, das mir dieses „System“ unheimlich sein lässt. Außerdem kann es nicht schaden, wenn man bereits zur Zeit der Kandidatur über eine hohe Popularität verfügt. Es kann also nicht schaden, eine Schauspielausbildung gemacht zu haben und ein paar ordentliche Erfolge in Hollywood vorweisen zu können. Weiterlesen »

Mehr Neonazis?!

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 24-02-2008

Im Mai erst will Schäuble den Verfassungsschutzbericht 2007 vorlegen. Im Focus wird schon über ein Detail berichtet, das vielleicht dazu angetan ist, auf große allgemeine Resonanz in den Medien zu stoßen:

Im vergangenen Jahr gab es im harten Kern der rechtsextremen Szene etwa 4400 Neonazis – rund 200 mehr als 2006 und eine Steigerung von knapp 47 Prozent gegenüber 2003.

200 Nazis mehr in Deutschland? Ich möchte wetten, dass Herr Uwe-Karsten Heye Recht hat, wenn er sagt, dass «die Zahlen aus Angst vor Imageschäden geschönt» wurden. Das allerdings würde ich nicht auf Ostdeutschland begrenzen wollen.

Interessant ist übrigens die Tatsache, dass im Focus – Artikel von der Entwicklung des Extremismus im Allgemeinen (also von rechts und links) die Rede ist, während die „ZEIT“ und andere Organe wesentlich von der Zunahme rechtsradikaler Aktivitäten berichten. Die Verhältnismäßigkeit sollte schon gewahrt sein. Auch wenn man sich die veröffentlichen absoluten Zahlen einmal ansieht.

Geh spielen, Guido!

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Politik | am 24-02-2008

Besteht die FDP eigentlich nur aus Westerwelle? Aber mir soll es recht sein. Im Moment versucht er, seinen potenziellen Koalitionspartner davon zu überzeugen, dass die Linksfront verhindert werden muss. Dabei ist das ziemlich überflüssig. In der CDU kocht es längst. Außerdem brodelt es am ganz rechten Rand ganz schön kräftig. Aber natürlich macht es sich aus parteipolitischen Gründen für die FDP besser, den Popanz einer Linksfront lebendig zu halten. Weiterlesen »

Von Läusen und Menschen

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Medien | am 22-02-2008

Wenn man sich mit einem Top-Medium wie der B*ld-Zeitung anlegt, muss man ein dickes Fell, vielleicht auch viel Geld haben. Springer beispielsweise behauptet nun, dass die Beschwerden des Bildblogs beim Presserat nur den Zweck haben, Werbeeinnahmen zu generieren. Es gibt in der Blogsphäre nicht wenige, die es Niggemeiers und Schultheis‘ Blog gönnen würden, käme der Presserat zur gleichen Meinung wie Springer. Könnte es wirklich passieren, dass Springer sich durchsetzt und der Bildblog gesperrt würde? Weiterlesen »

Die Krise einer staatsmonopolistischen Zentralverwaltungswirtschaft

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Wirtschaft | am 17-02-2008

oder: Immer sind die Politiker schuld

Was, wenn Leute wie Zumwinkel mit illegalen Mitteln (Einschaltung des BND) vom Staat gejagt und zur Rechenschaft gezogen werden? Oder wenn verantwortliche Politiker einen multinationalen Konzern als Subventionsheuschrecke titulieren? Oder wenn wiederum der Staat mit „seinen“ Geldern (also unseren Steuern) Banken davor bewahrt, Pleite zu gehen, weil ein Zusammenbruch der Banken für das ganze Land weitreichende bzw. überhaupt nicht absehbare Folgen haben würde? Weiterlesen »

Erdogans Rede in Köln

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien, Politik | am 17-02-2008

Erdogans Köln-Rede in deutsch

Erdogans Rede: Der Kölner Stadt-Anzeiger dokumentierte die Rede des türkischen Ministerpräsidenten in Köln.

Es gibt inzwischen eine Übersetzung von Erdogans – Rede, die er in der Köln – Arena unglaublicherweise in türkisch gehalten hatte. Für alle, die sich darüber so sehr aufgeregt haben, könnte diese Übersetzung eine Beruhigung sein. Sie ist in 3 Teile aufgesplittet. Man braucht ein wenig Zeit. Vielleicht sollten man sich diese dann auch einmal nehmen…

Übrigens meinte Erdogan diese Fernsehsendung (Ende des 3. Teiles).

Triste Wahlkämpfe

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 17-02-2008

Bei Henning las ich den Artikel „Die CDU in Hamburg macht’s sich nicht leicht“. Angesichts des s/w Plakates, das dort zu sehen ist, kann man da nur zustimmen. Ich habe dann spaßeshalber mal die Website von Ole von Beust gesucht und wurde fündig. Alle Fotos der aktuellen Kampagne sind alle in „tristem“ s/w gehalten. Es soll ja Leute geben, die halten diese Darstellung für authentisch.

Dass die Sieg-Chancen für die CDU inzwischen nicht mehr so gut sind, ist ja auch kein Geheimnis mehr.

Zollitsch und das Zölibat

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Kritisch | am 16-02-2008

Liest sich fast wie ein Wortspiel. Gerade hatte ich noch im Blog von Thomas (Eine gute Wahl) kommentiert, dass ich Robert Zollitsch für einen sehr würdigen Nachfolger des leider scheidenden Vorsitzenden der Deutschen Bishofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, halte, da lese ich die Nachricht, dass er das Zölibat nicht für notwendig hält. Generell wendet er sich gegen „Denkverbote“. Recht so!

Das ist doch wirklich ein Hammer. Ich hatte zwar vorher schon davon gehört, dass er zu diesem Thema eine sehr eigene Meinung hätte. Nun gibt es diese aktuell schwarz auf weiß für jeden nachlesbar. Außerdem kritisierte Zollitsch die Gier mancher Manager. Da brauche ich nicht zu erwähnen, dass auch dieser Teil seiner Interview-Äußerung mir außerordentlich gut gefällt. Hoffentlich hält der Mann Linie. Solche Leute brauchen wir in Deutschland.

Spiegel

Voll fett, eh

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 16-02-2008

Wie bzw. wodurch man dick und dumm wird, wissen wir langsam. Aber wissen wir es wirklich? Vielleicht ist es ja auch nur eine verzerrte Darstellung?!

Neue Nazi-Vorwürfe: Keiner versteht uns

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 15-02-2008

Erst die Türken, nun die Amis. Beim Humor hört doch der Spaß auf.

Von der Bereitschaft, sich ins Unglück zu stürzen

Autor: Horst Schulte | abgelegt in _Sidestep | am 15-02-2008

Auch c’t magazin.tv widmet einen Teil des neuesten Beitrages dem „speziellen“ Internetkochbuch aus Deutschland.

Leider sind wir trotz der vielen Diskussionen und Hinweise über die Medien immer noch zu leichtsinnig, wenn es darum geht, unsere teils sehr persönlichen Daten und die anderer Menschen weiterzugeben – auch übers Internet. Das dazu gehörige Video wird nächste Woche Mittwoch an besagter Stelle zur Verfügung stehen.

Wir dürfen gespannt sein, ob es neue Erkenntnisse gibt oder ob „nur“ die bisherigen Erkenntnisse nochmals aufbereitet wurden.

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Herr Erdogan, gehts noch?

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 09-02-2008

Da stellt sich der Mann hin und fordert türkische Schulen und Universitäten – in Deutschland. Hallo. Hat der Mann den gar nichts von dem mitbekommen, was hier in den letzten Monaten so intensiv diskutiert wurde? So in Sachen Ghettobildung, verweigerter Integration und so weiter. Allerdings wird vielleicht da was dran sein: Wenn ein Türke nicht richtig türkisch spricht, dann wird er bestimmt ach schwer Deutsch lernen. Eine der türkischen Schülerinnen, mit denen Erdogan und Merkel diskutiert haben, sprach davon, dass sie sich als getürkte Deutsche betrachte. Sie sprach ausgezeichnetes Deutsch. Nur machte dieser Begriff deutlicher als manch anderer (z.B. Deutschländer) wie es um das eigene Selbstwertgefühl bestellt sein wird. Weiterlesen »

Die ewigen Besserwisser

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 09-02-2008

Es gibt scheinbar Leute, die gönnen René, aus welchen Gründen auch immer, den Ärger, den er sich mit seinem Bericht und dem besagten Screenshot eingehandelt hat. Das ist so, wenn z.B. ein Blog führt, das eine Menge Leute regelmäßig lesen. Da macht man sich, je nachdem, worüber man so schreibt, nicht nur Freunde. Wenn man dazu noch seine Meinung auch anderswo im Internet vertritt, vermehrt sich die Zahl der eigenen «Anhänger» rasch.

Die Argumente derjenigen, die das Urheberrecht und, wie in diesem Fall, das Persönlichkeitsrecht sehr hoch einschätzen und vielleicht folgerichtig die Inflation der Abmahnungen als Ausweis dafür betrachten, dass Blogger sich die Folgen ihres „kriminellen“ Verhaltens nur selbst zuzuschreiben haben, sind stringent. Bloß – überzeugend sind sie nicht! Nicht nur deshalb, weil ich zu denen gehöre, die mindestens in einem der beiden Fälle zu Recht abgemahnt wurden.

Bei dem Ärger, der die Bloggergemeinde umtreibt, geht es nicht darum, dass diejenigen, die sich kritisch zu Abmahnungen äußern, die Gesetze außer Kraft setzen wollen, wie das nun bei Fixmbr behauptet wird. Dort wird vom Verstoß gegen elementare Grundrechte geschrieben, weil René ein Standbild aus dem Plusminus-Beitrag veröffentlicht hat. Man muss noch sehen, wie die Gericht diesen Fall bewerten werden.

99% der Blogs, der Blogger elementare Grundrechte, das Grundgesetz, auf dem unsere Gesellschaft aufgebaut ist, für die vermeintlichen Bösen außer Kraft setzen. (fixmbr)

Auf mich wirken die ausführlichen Einlassungen bei Fixmbr so, als hätte man ein Thema gegen den Mainstream ausgemacht. Es wird über den Wert des Grundgesetzes auf der einen und über die mangelnde Qualität deutscher Blogs auf der anderen parliert. Man entblödet sich auch nicht, Formulierungen, wie «Der Mob ist los» zu benutzen, auch wenn man diese eigentlich als Überschrift für den Artikel vorgesehene Beleidigung der deutschen Blogsphäre später verworfen hat.

Die Schlusssätze des Artikels wirken dann auf mich inkonsistent. Man wünscht René viel Glück in der Sache und irgendwie habe ich das dann nicht wechseln können. Aber „Quote“ bringt es bestimmt trotzdem.

Dialog


Bin ich also nicht der Einzige, der die Sendung fÃ...
meint Boris on 2008-08-27 20:27:53

Hallo Jochen, ist ja witzig. Horrem kenne ich ganz...
meint Horst Schulte on 2008-08-27 19:04:00

@StoiBär: Genau, ich empfand den SpOn - Artikel a...
meint Horst Schulte on 2008-08-27 18:59:13

Hey Nachbar (in der realen Welt), schönes Blog ha...
meint Karrierebibel on 2008-08-27 18:13:10

Es ist daher meiner meinung nach i...
meint Gilbert on 2008-08-27 17:33:38

Zitat Gilbert ...
meint dajak on 2008-08-27 16:56:12

Habe die Sendung nicht gesehen, werde ich aber nac...
meint StoiBär on 2008-08-27 15:54:25

@Mario: der Reihe nach a) Sinn der nationalen T...
meint Gilbert on 2008-08-27 15:32:14



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