
Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Wirtschaft | am 17-04-2008
Angela Merkel trennte sich, vielleicht ein wenig spät, von Heinrich von Pierer. Als Berater schien er, der erneut wegen der Siemens Korruptionsaffäre ins Zwielicht geriet, nicht mehr tragbar. Vielleicht hatte man hat in Berlin in seinem Fall (er war auch schon Schröders Berater) eine nicht nachvollziehbare Beißhemmung oder man weiß inzwischen definitiv, dass von Pierer über die Machenschaften seines Konzerns doch informiert gewesen ist. Es wäre doch komisch, wenn der Lenker eines der größten deutschen Konzerne von diesen Dingen tatsächlich nichts gewusst haben würde.
Quelle

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 16-04-2008
Auf der B9 in Koblenz war eben ein längerer Stau. Aus Richtung A48 stadteinwärts war ein Unfall passiert. Ein paar Kilometer war der Stau lang. Kann passieren, so etwas.
Nur – warum verdammt nochmal muss auch auf der anderen Seite ein kilometerlanger Stau sein? Diese dämlichen Gaffer müssen sich an der Stelle quasi vorbeirobben, damit sie auch ja alles mitkriegen. Diesen Leuten sollte man ruhig auch mal ein Knöllchen verpassen. So wegen grobem Unfug.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 15-04-2008
Dass mir nur keine auf falsche Ideen kommt.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft, Kritisch | am 14-04-2008
… jeder muss im job permanently seine intangible assets mit high risk neu relaunchen und seine skills so posten, dass die benefits alle ratings sprengen, damit der cash-flow stimmt. Wichtig ist corporate- identity, die mit perfect customizing und eye catchern jedes Jahr geupgedatet wird!
Hilmar Kopper, vormaliger Vorstandsprecher der Deutschen Bank
Süddeutsche Zeitung März 2007 (www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/847/106741/p0/?img=7.0)
Die Sprache ist der Spiegel einer Nation. Wenn wir in diesen Spiegel schauen, so kommt uns ein großes treffliches Bild von uns selbst daraus entgegen.
Wie menschlich Menschen sind, zeigt ihr Umgang mit der Muttersprache.
Friedrich Schiller
via E-Mail (Dank an Doro)

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Allgemein | am 13-04-2008
Das scheint mir aber doch eher ein verspäteter Aprilscherz zu sein.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Allgemein | am 13-04-2008

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik, Wirtschaft | am 13-04-2008
Kann es eigentlich einen schlimmeren Beweis dafür geben, was Kapitalismus ist bzw. welche Folgen er haben kann und wie menschenverachtend die gern so hochgelobten Gesetze des Marktes wirken können? In der ARD heißt es: IWF-Chef warnt vor steigenden Lebensmittelpreisen. Das ZDF meint sogar: „Hunderttausende werden an Hunger sterben“ Oder sind es vielleicht „Segnungen“ der Globalisierung, die uns gern als Konterpart zur besorgten Haltung sehr vieler Menschen, nicht nur in Deutschland, entgegen gebracht werden. Da die Forcierung von Biokraftstoffen unerwünschte Nebeneffekte im Hinblick auf genutzte Agrarflächen hat, findet man nun, dass man mit diesem Kurs auf dem Holzweg sei und dreht die Entwicklung mit ausdrücklicher Zustimmung mancher Umweltschützer wieder zurück. Den gesamten Artikel lesen »

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 13-04-2008
Bisher wurden 420.000 Stück von Charlotte Roches Roman „Feuchtgebiete“ ausgeliefert. Der „Economist“ berichtet, dass Amazon mit diesem Buch erstmals ein deutschsprachiges Werk auf dem 1. Platz der weltweiten Verkaufshits führt. Die Interessen sind eben überall auf der Welt die gleichen. Interessant auch, wie viele Leute offenbar doch Deutsch können.

Quelle

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 13-04-2008
Sollte man diesen, zugegebener Maßen langen Beitrag wirklich schon als „Reise durch die Blogsphäre“ gelten lassen oder ist sie nicht eher ein Kurztrip und eine dem Event Re:Publica geschuldete Replik. Der Gehalt des Artikels ist auch nicht mehr als der buchstäbliche Sack Reis, der in China umfällt – jedenfalls für mich.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien | am 12-04-2008
Die „Berliner Zeitung“ füllt ihr Archiv mit merkwürdigen Inhalten:
textarchiv-bz

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Kritisch | am 12-04-2008
Einerseits probiere ich gerne jede neue Version meines Lieblingsbrowsers. Ehrensache. Andererseits bin ich doch eigentlich erfahren genug, um die Risiken, die in solchen Testaktionen stecken, genau zu kennen. Nee, is klar.
Es stört mich, dass auch für die letzte Beta nur ein paar wenige Plugins verfügbar sind. Verschiedentlich hatte ich gelesen, dass man die Kompatibilitätstests über zwei kleine Änderungen in der Konfigurationsdatei ausschalten könnte. Das war schon vor einigen Wochen. Heute stieß ich wieder auf den Tipp. Ich konnte nicht mehr an mich halten, und es kam, wie es kommen musste. Nach der Änderung lief Version 3 nicht mehr. Meine Reparaturversuche blieben erfolglos. So entschloss ich mich, die in einem separaten Verzeichnis befindliche Installation der Version 3 zu deinstallieren. Prima Entscheidung. Danach waren alle Plugins und Einstellungen meiner Firefox 2 – Version nämlich auch futsch. Das lag wohl daran, dass die Einstellungen für beide Installationen (im Gegensatz zum direkten Programm-Verzeichnis „C:\Programme\Mozilla\Mozilla Firefox 3 Beta 3″ bzw. „C:\Programme\Mozilla\Mozilla Firefox“) an einer Stelle bzw. in einem Verzeichnis gespeichert waren. Der Pfad dafür lautet: "C:\Dokumente und Einstellungen\Username\Anwendungsdaten\Mozilla“ (bei Windows XP).
Die Daten habe ich dann mit Hilfe meiner (Achtung!) Datensicherung wiederherstellen können. Ich finde eigentlich, dass Programmeinstellungen in ein Unterverzeichnis des Programms gehören. Weiß der liebe Himmel, weshalb das von den Software-Firmen so unterschiedlich gehandhabt wird.
Btw: Versucht mal, die Initialisierungsdateien von Microsoft Excel zu finden. Das ist bei jeder Version ein bisschen anders. Da kommt ebenfalls Freude auf.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien, Politik | am 12-04-2008
Der Grad der Politisierung dokumentiert insofern die Professionalisierung, als Themen außerhalb des ganz privaten Wahrnehmungsbereichs ein weitaus größeres Publikum ansprechen sollen und auf Wirkung außerhalb der Privatsphäre angelegt sind. [Netzeitung, 11.04.2008]
Mich persönlich stört da schon eher die wirklich unübersehbar übertriebene Selbstreferenzialität unseres Nerdclubs (alias Blogszene)
Bekanntlich neigen wir Deutsche ja dazu, die Dinge zu ernst zu nehmen. Hoffentlich trifft das nicht auch auf diesen Schmarren zu.
Überprüft wurde durch eine differenzierte Stichwortanalyse, bei der z.B. die Häufigkeit von Begriffen wie «Irak», «George Bush», «Angela Merkel» oder «Terror» und «Saddam Hussein». Das Ergebnis ist prägnant: Keines der zahlreichen abgeprüften politischen Themen findet in mehr als einem halben Prozent der deutschsprachigen Blog-Einträge Verwendung, bei den US-amerikanischen in mehr als zehnmal soviel.
Schade, dass man das nicht so ohne weiteres nachprüfen kann. Jedenfalls ist mein persönlicher Eindruck diesbezüglich ein ganz anderer. Und ich spreche durchaus von deutschen bzw. deutschsprachigen Blogs.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Gesellschaft | am 07-04-2008
Für mich ist es eindeutig der Ruf nach Gerechtigkeit. Es geht nicht um „die Sehnsucht nach Gleichheit“. Tabellen dieser Art machen mich nicht heiß. Von mir aus können Manager verdienen, soviel die Aktie oder der Eigentümer hergibt. Solange sie dafür gut arbeiten und bereit sind, für ihr Tun auch Verantwortung zu tragen, ist für mich alles ok.
Man hört, meist an populärer Stelle, also im TV publikumswirksam in Szene gesetzte, ärgerliche Bürgerinnen und Bürger, die die Höhe der Managergehälter kritisieren. Das macht sich gut, drängt aber den anderen, viel wichtigeren Punkt, in den Hintergrund. Auch wird gern überhört, dass die Kritiker der Managergehält ihren Unmut durchaus differenziert begründen. Es geht ihnen nämlich, wie mir, nicht um die reine Höhe der Bezüge, sondern es geht vielmehr um die Leistungen mancher Manager. Zu diesen Leistungen zählen oft Personalabbau, die Ausweitung der Wochenarbeitszeit und -im Gleichschritt- die Senkung der Löhne und Gehälter. Lobbyisten und mancher Politiker legen Wert darauf, dass Firmen, auf die dies alles zutrifft, in Deutschland die Ausnahme seien. Genau diesen Eindruck haben viele Leute jedoch nicht. Darüber habe ich mich hier schon häufiger ausgelassen. Wenn es wirklich so wäre, wie da behauptet wird, weshalb sind dann deutschlandweit die Löhne und Gehälter trotz der guten Konjunktur nicht auf einem besseren Niveau? Den gesamten Artikel lesen »

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 07-04-2008
Man kann solche Dinge leider nicht voraussehen. Da kann man verstehen, dass die Leute entsetzt sind.
Wie blöd muss man eigentlich sein? 

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Allgemein | am 06-04-2008
Auf den besten Scherz zum 1. April bin ich gleich morgens gestoßen (worden). Im Frühstücksfernsehen wurde berichtet, dass der BND an alle deutschen Steuerberater geschrieben hätte. Sie sollten diejenigen Klienten der Behörde melden, die Steuern hinterziehen würden. Ein entsprechendes Honorar wurde in Aussicht gestellt. Ich meine, es wurde sogar ein %-Satz genannt.
Ich war gerade im Bad als ich das durch die geöffnete Tür hörte und dache im ersten Moment: Sind die jetzt ganz bekloppt geworden. Gerade waren die Diskussionen um die vom BND „besorgte“ CD schließlich erst etwas abgeflaut.
Dann fiel mir ein, es war ja der 1. April. Schade. Die Story hätte sich doch so prima zum Bloggen geeignet.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Politik | am 06-04-2008
Eine Überraschung ist das nicht. Nach dem vorläufigen Ende des SPD – Dilettantenstadel in Hessen läuft nun alles für Koch. Es reicht für schwarz/gelb. Da hat sich die staatsmännische Zurückhaltung des Roland Koch ja am Ende wirklich noch ausgezahlt.
Die SPD kommt nach einer Emnid-Umfrage nur noch etwa 30%, während die CDU mit 37% auch kaum auf mehr Stimmen käme als bei der letzten Wahl. Dafür käme aber die FDP auf 12%, Grüne auf 10 und Linke auf etwa 6%. Damit wäre also die schwarz/gelbe Koalition möglich. Gemeinsam hätten SPD, Grüne und Linke dann nur noch auf ca. 46 % der Stimmen.
Daran, dass Ypsilanti aus diesem Umfragetief als Siegerin herauskommen könnte oder dieses immer noch recht knappe Ergebnis umdrehen könnte, glaubt wohl niemand. Es reifte vermutlich bei den hessischen Wahlbürgerinnen und -Bürgern die vage Erkenntnis, mit Koch dann doch das kleinere Übel auswählen zu sollen. Verdenken kann man das niemandem.

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Unsortiert | am 06-04-2008
Heston
Die öffentliche Wahrnehmung der Person Charlton Heston war wohl nicht erst durch Michael Moores Film geprägt von seiner eigenen Haltung zum Thema Waffen. Heston war einer der populärsten Vertreter der us-amerikanischen Waffenlobby. Das machte ihn für viele, auch für mich, in seinen späteren Lebensjahren eher unsympathisch. Das war mal ganz anders – bis weit in die 70er Jahre hinein.
Gleich eine ganze Reihe von Filmen fallen mir ein, wenn ich an Charlton Heston denke, der gestern im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Zu diesen zählt natürlich Ben Hur, wofür ihm ein Oscar verliehen wurde. Aber natürlich auch „Planet der Affen“. Ein weiterer und sehr beeindruckender Film war für mich „Jahr 2022… die überleben wollen“ – Originaltitel „Soylent Green“. Hierin ging es, kurz und prägnant ausgedrückt, um die schreckliche Vorstellung, dass irgendwann in (heute nicht mehr so ferner) Zukunft ältere Menschen zu Nahrungsmitteln für den Rest der Menschheit verarbeitet werden. Am Schluss des Filmes schreit Hauptdarsteller Thorn (Charlton Heston): „Soylent Green ist Menschenfleisch!“ 1973 kam dieser Film in die Kinos. Erst kurz zuvor hatte der Club of Rome seinen Bericht „Grenzen des Wachstums“ vorgelegt. Zum Glück ist es noch nicht so weit gekommen.
Kölner Stadt-Anzeiger: Stolzer „Ben Hur“ und Waffenverfechter
Ein wirklich informativer und guter Nachruf auf Charlton Heston

Autor: Horst Schulte | abgelegt in Medien | am 06-04-2008
Das war ja wohl nix. Am 3. April stellte die Chefin der Online – Ausgabe der „Berliner Zeitung“ die Frage, wie den geneigten Leserinnen und Lesern denn das neue Layout so gefalle. Booooh eh.
Seither hat sich Frau Ahlrichs mit Ausnahme eines kleinen Zwischenbescheides nicht aus der Deckung getraut. Das kann ich sogar verstehen, wenn man die herben Kritiken liest. Ich denke, dass Frau Ahlrichs und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kein schönes Wochenende gehabt haben.
Ich habe mal im Design-Tagebuch nachgesehen. Leider gab’s dort noch keinen Artikel über diesen offensichtlich doch missglückten Relaunch.