re:publica: Nabelschau
Autor Horst Schulte · 06-04-2008 · Tags: Öffentlichkeit, Bloggen, Blogsphäre, Medien, Nabelschau, Re:publica
Auf dem Podium spricht Schriftsteller und Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs Peter Glaser über die Blogwelt. In der wird viel geschrieben, was nie jemand liest. „Das ist das Pusteblumenprinzip“, sagt Glaser. Wie auf einer Pusteblume tausende Samen seien, damit eines übrig bleibe, so sei es heute mit den Medien: „Es gibt unzählig viele, und nur wenige überleben.“ «Süddeutsche Zeitung, 4.4.»
Vielleicht hat Peter Glaser Recht. Allerdings gibt es unter den Unzähligen viele, die schon jahrelang bloggen. Es gibt eher wenig Anzeichen dafür, dass ihnen die Lust vergeht. Fast hat es den Anschein, als würden die Leute nicht für andere, wie es wohl überwiegend gesehen wird, bloggen, sondern doch eher für sich selbst. Bloggen hat eben immer noch was mit Tagebuchschreiben zu tun – oder? Wenn das so ist, wäre vielleicht auch das ein Indiz dafür, dass das von Peter Glaser gezeichnete Bild des Bloggers falsch sein könnte.














[…] nicht, denn Werbung – also Geld verdienen, lässt sich nur mit qualitativen Traffic und dieser wird langfristig nicht kommen, zu uns Blogger im deutschsprachigen […]
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