Insidergeschäfte?
Autor Horst Schulte · 04-04-2008 · Tags: Arbeitslosigkeit, Börsen, Kapitalismus, Konjunktur, USA, Wirtschaft
Oft genug mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Börse positiv darauf reagiert, wenn Menschen ihre Jobs verlieren. Die in diesen Fällen handelnden Manager werden, so scheint es, dafür belohnt, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihre Existenz bringen. Die postwendend einsetzenden Kursgewinne belohnen schließlich auch den Manager persönlich. Der wird nämlich, wie es oft genug der Fall ist, ganz unabhängig davon, ob die Maßnahme wirklich zu einem wirtschaftlichen Erfolg führt, zumindest kurzfristig über die Kursgewinne seiner Gesellschaft Zusatzeinkommen generieren. Liegt in dem Fall nicht eigentlich so etwas wie ein „Insidergeschäft“ vor?
In Amerika haben die Börsen nun auch mal negativ reagiert, weil Arbeitsplätze verloren gingen. Die Arbeitslosenquote stieg in den USA auf knapp über 5%. Die Börsenkurse fielen deshalb. Allein im März verloren 80.000 Menschen in den USA ihre Jobs. Eine Rezession bahnt sich an.













