Gesellschaft · Samstag, 22.März 2008 17:35 · 3 Kommentare

Achtung: Propagandalügen


Albrecht Müller hat sich dankenswerter Weise einmal mehr mit der Springer Kampagne, die mit freundlicher Unterstützung des obersten Wächters neoliberaler Prinzipien, Herrn Prof. Sinn, IFO Institut München, vollführt wurde, auseinandergesetzt.

Vor allem Sinns Plädoyer für die Einführung der Pflicht-Riesterrente ist echt abgefahren. Man erkennt, wie Müller bemerkt, sofort, in welche Richtung Sinns Bemühen geht. Er will den Versicherungskonzernen Milliardeneinnahmen sichern.



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3 Kommentare

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Gilbert
Mrz 23, 2008 9:09

1

Ein altes Sprichwort sagt, spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Die Riesterrente, insbesondere als Pflichtsparen, ist auch nach meiner Meinung in der Tat nicht nur ein Witz, sondern sogar ein schlechter Hintertreppenwitz. Ob die Einschätzung auf den so genannten Generationenvertrag (eigentlich müssen bei Verträgen ja alle Partner unterschreiben, was aber hier nicht möglich ist) nicht auch zutrifft, sollte man sich aber besser mal genau überlegen. Die Lobhudeleien und „Widerlegungen“ in deinem Link halte ich für eine ziemliche Systemblindheit.

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Rayson
Mrz 23, 2008 13:14

2

Albrecht Müller, der Oberökonom, den im Gegensatz zu Sinn in der Wissenschaftswelt keine Sau kennt, entwertet alles, was er zu solchen Themen vielleicht zu sagen hat (gegen weitere Pflichtverwendungen von Einkommen zu sein, halte ich durchaus für ehrenwert), durch die persönlichen Unterstellungen, die nur das bedienen sollen, wie sich Klein-Fritzchen die Welt vorstellt: Von allem gibt es überreichlich, und nur böse Menschen sind daran schuld, dass wir davon nichts abbekommen.

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Horst Schulte
Mrz 23, 2008 13:28

3

Das ihr es mir aber auch immer so schwer machen wollt. Ich bin eben ab und an dankbar für jeden Hinweis, dass vielleicht doch noch alles gut werden könnte. Aber ihr müsst mich dann immer an den Beinen wieder auf die Erde herunterholen. Das ist echt mies.
Und das an Ostern.

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