Dalai Lama: Der provozierte Aufstand in Tibet
Autor Horst Schulte · 21-03-2008 · Tags: Boykott, China, Dalai Lama, Gesellschaft, Gewalt, Olympiade, Tibet
Hat der Dalai Lama im Vorfeld der Olympischen Spiele eine Kampagne initiiert? Eine Kampagne, die nun vielleicht zwangsläufig zu dem führt, was er doch immer so ausdrücklich ablehnt – zu gewalttätigen Demonstrationen mit vielen Toten?
Sicher hat er provoziert. Und trotzdem verlangt er Gewaltlosigkeit und rät andererseits davon ab, die Spiele zu boykottieren. Gleichzeitig aber nutzt er die Öffentlichkeit durch den günstigen Zeitpunkt. Autonomie für Tibet. Die Chinesen begreifen seine Kampagne jedenfalls als Provokation.
Nun geht es nicht um die Frage, wer recht hat. Sollten wir Partei für den Daila Lama ergreifen und damit etwa die Wiedereinführung eines feudalistischen Systems in Tibet, das bis zu seiner Flucht bestanden hat, unterstützen? Das vielleicht nicht, aber die Menschen in Tibet, die von der chinesischen Regierung mit Gewalt in die Schranken verwiesen werden, ganz sicher. Ich unterstütze einen Olympia Boykott! Meine Frau nicht! Sie findet, dass am Ende doch nur das chinesische Volk darunter leiden würde und natürlich die Sportler, die sich auf dieses Event jahrelang vorbereitet hätten.














man hätte von Anfang an überhaupt dort keine Olympiade machen sollen
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Ja, das ist sicher richtig. Leider gibt es, wie auch jetzt deutlich erkennbar ist, eine starke Phalanx, die ihre eigenen Interessen nicht konterkarieren möchte. Es geht um viel Geld. Nicht um Menschen und Menschenrechte.
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Die einzige Möglichkeit wirklich etwas zu tun wäre die Olympischen Spiele zu boykottieren. Es wäre ein gewaltiger Gesichtsverlust für China. Sicher ist es schade um die Sportler dieser Welt, aber schliesslich geht es um die Menschenrechtsverletzungen in Tibet.
Die Politik kann und wird sicherlich nicht eingreifen.
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