Autor Horst Schulte · 07-01-2008 · Tags: Autoindustrie, Automobile, Autos, Billigautos, Deutschland, Mindestlöhne, Schwellenländer, Tata, VW, Wirtschaft
Würde man eine solche Aussage auf den deutschen Automarkt basieren, so hätten wir einen „feinen“ Beitrag für die Diskussion um die Mindestlöhne.
Am 10. Januar stellt der indische Konzern Tata ein 2500-Dollar-Auto vor. Detroit hat das eigene Portfolio bereits ebenfalls um Billigautos erweitert. Dudenhöffer glaubt, dass 2015 bereits 30% aller Neuwagen in den Schwellenländer Billigautos sein werden. Und natürlich wird dort für dieses Segment besonders geplant (s. Indien).
Sofort steht die Frage an, ob denn diese Autos denn überhaupt fahren. Dudenhöffers Antwort:
Das „One Lakh Car“ von Tata ist sogar umweltverträglich. Der Viersitzer hat einen Benzinmotor mit 30 PS, der wie beim Käfer im Heck sitzt, nutzt stärker Kunststoff als Werkstoff, und ist daher leichter und verbraucht weniger als 4 Liter Benzin auf 100 Kilometer. Damit kommt ein Porsche Cayenne Turbo keine 27 Kilometer weit. Und, selbstverständlich ist der Benzinmotor auch leicht auf Ethanolbetrieb, wie etwa E85 – also Biokraftstoffe – umstellbar. Damit steht dem Einfachstauto auch der Weg nach Südamerika offen.
Weiter geht Dudenhöffer davon aus, dass in den nächsten 13 Jahren ca. 90 % des Umsatzwachstums aus diesen neuen Märkten (
Auch in Europa und Deutschland werden Billigautos gebaut. Allerdings decken diese nicht die angesprochenen Preislagen ab. Sie sind also zu teuer, um in einem Wettbewerb mit den Autos der Schwellenländer mithalten zu können. Dudenhöffer kritisiert, dass die Absatzziele (6,5 Millionen Pkw), die VW in einem Strategiepapier vorgelegt hat und die bis ins Jahr 2018 zeigen, nur durch Erfolge in den neuen Märkten erreichbar sein werden. Diese seien aber durch die Festlegung auf Preisklassen zwischen 7.000-10.000 $ sehr begrenzt.
[Quelle: FAZ]



10. 10. 2008 · 21:21
Die soll’s ja geben… 9. 10. 2008 · 23:37








