Gesellschaft, Medien · Samstag, 29.Dezember 2007 14:14 · 0 Kommentare

12000 Verdächtige aber…


Man weiß, dass Klappern zum Handwerk gehört. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hatte das im Griff, ihren eigentlichen Job hat sie allerdings weniger gut erledigt.

Wir lasen es mit Gruseln und Befremden. 12.000 Leute werden bundesweit mit Kinderpornos in Verbindung gebracht. Allein in NRW sollen es 3000 sein. Zuerst dachte ich, meine Güte, was für ein Sumpf. Inzwischen relativiert sich die Sache aufgrund neuer Pressemeldungen ständig. Heute lesen wir, das der Verdacht für viele keine strafrechtlichen Konsequenzen haben wird. Vermutlich wird das aber nicht einmal deshalb so sein, weil diese Leute unschuldig sind, sondern vor allem, weil die ermittelnde Staatsanwaltschaft gute PR aber ihren eigentlich Job schlecht gemacht hat. Presseberichten zufolge soll die Aktion "Himmel" eine Menge Geld verschlungen haben. In der freien Wirtschaft würde nun jemandem der Stuhl vor die Tür gesetzt werden. Wie läuft so etwas bei Behörden? Ach ja: "Setzen, weitermachen".

[Quelle]



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