Autor Horst Schulte · 25-11-2007 · Tags: Gesellschaft, Kapitalismus, Nazometer, Politik, Satire, Schmidt Pocher, Staat
Nichts scheint manchen schlimmer zu sein, als den Nationalsozialismus oder den Kommunismus zu verharmlosen. Da geht’s um recht und links. Aber Hallo. Selbst Satire darf nicht alles. Ich denke, an das geheuchelte Entsetzen um das Nazometer bei Schmidt & Pocher in der Öffentlichkeit.
Ein wohliges Plätzchen steht nur denen zu, die dem Kapitalismus, möglichst in seiner reinsten Form, huldigen. Die anderen sind die ewig Gestrigen. Blöd, dass die Welt so nicht funktioniert. Da mag der Kapitalismus noch so übermächtig scheinen (und sein).



10. 10. 2008 · 21:21
Die soll’s ja geben… 9. 10. 2008 · 23:37









Naja, ich weiß nicht ob Sie lesen, was Sie verlinken, aber es ist ein Unterschied, ob man einfach nur wie so viele aus fehlender Sachkenntnisse einfachster ökonomischer Regeln den Kapitalismus ablehnt, oder ob man die Folgen dieses Irrglaubens(staatliche Willkür, Hungersnöte, Genozid etc.) die ja nichtmal von den Vätern selbigen gewünscht waren, verharmlost.
Dass der Beitrag aus einer radikal liberalen Ecke kommt ist vollkommen irrelevant, jeder muss sich über eine solche Gleichsetzung von Demokratie und Diktatur empören.
die einfachsten ökonomischen Regeln des Kapitalismus habe sogar ich begriffen. Deshalb mag ich ihn so. Da schließe ich sogar die ein, die ihn verteidigen.
Natürlich gibt es (von interessierter Seite) schlechte Presse. Kapitalismuskritik ist nicht angesagt. Witzig dabei ist allerdings, dass grundsätzlich unterstellt wird, dass derjeniger, der eine Kontraposition inne hat, die ökonomischen Regeln des Systems nicht verstanden hätte. Dass es also um etwas anderes gehen könnte, kommt diesen Leuten überhaupt nicht in den Sinn.